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Forschungsschwerpunkte

Tumorimmunologie AG Temme

Unsere Arbeitsgruppe interessiert sich insbesondere für in Tumoren überexprimierte Gene, welche eine Funktion im Prozess der Mitose bzw. Kontrollfunktion im Zellzyklus haben. Wir konzentrieren uns auf das „Inhibitor der Apoptose-Protein“ (IAP) „Survivin“ und mit ihm assoziierte Proteine wie z. B. die Aurora B-Kinase, das „Inner Centromeric Protein“ (INCENP).

Neuroonkologie, molekulare Diagnostik - AG Krex

Die Tumorforschung bestimmt einen großen Anteil der neurochirurgischen Forschungsaktivitäten. Hierzu zählt vor allem die Analyse der genetischen und molekularen Ursachen der Hirntumorentstehung.

Experimentelle Therapie von Hirntumoren AG Temme/ AG Kirsch

Die Prognose von malignen Hirntumoren, sowohl der malignen Gliome als auch der Metastasen, ist infaust. Daher streben wir in neuen, experimentellen Therapieansätzen an, die Achillesferse dieser Tumoren, namentlich die Invasivität und die Neovaskularisation, zu unterbinden.

Molekulare Diagnostik zerebraler Aneurysmen - AG Krex

In dieser Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit der molekularen Analyse von Kandidatengenen, um genetische Varianten zu identifizieren, die mit dem Auftreten von intrakraniellen Aneurysmen assoziiert sind.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, um ein Gen als Kandidatengen zu definieren; die Basis ist in jedem Fall eine profunde Analyse der relevanten Literatur.

Regeneration - AG Kirsch

Während der Mensch und andere Säugetiere nicht in der Lage sind, komplexe Organstrukturen zu regenerieren, besitzt der Salamander (Axolotl) die Fähigkeit, ganze Gliedmaßen und Organe wie Auge, Schwanz oder Teile des zentralen Nervensystems (ZNS) zu regenerieren. Obwohl sich die genetischen Programme der embryonalen Organogenese von Mensch und Salamander sehr ähneln, sind sie beim Menschen postembryonal weitgehend ausgeschaltet, während der Salamander diese Programme zur Reparatur von Verletzungen neu aktivieren kann.

Molekulare Endospektroskopie - AG Kirsch

Das Projekt beschäftigt sich mit der Anwendung optisch-spektroskopischer Imagingmethoden als neuartiges Diagnoseverfahren zur Charakterisierung und Identifizierung von Hirntumoren.

Das Projekt besteht in Kooperation mit dem Institut für Analytische Chemie im Rahmen der von der Volkswagenstiftung eingerichteten Nachwuchsgruppe „Molekulare Endospektroskopie“, die sich mit den methodischen Grundlagen und endoskopischen Techniken zur spektroskopischen Charakterisierung von Gewebe beschäftigt.

Ziel des Projektes ist u. a. die Entwicklung einer Frühdiagnostik für Patienten mit primären Hirntumoren und Hirnmetastasen.

Intraoperative Bildgebung funktioneller Areale - AG Sobottka/Kirsch

Die Arbeitsgruppe Bildgebung wird u.a gebildet aus Mitarbeitern des Institutes für Biomedizinische Technik der TU Dresden, des Institutes für Neuroradiologie sowie der Klinik für Neurochirurgie.

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der multimodalen Bilddatenfusion und der autostereoskopischen Visualisierung zur Verbesserung neurochirurgischer Operationen, insbesondere hinsichtlich OP-Planung und intraoperativer Navigation. Der Fokus liegt dabei auf der Integration von 3D-Ultraschall-Daten in die Neuronavigation bei Operationen hirneigener Tumore sowie auf der Konvertierung und Einbeziehung von Diffusions-Tensordaten und anderer funktioneller bildgebender Verfahren.

Molecular Neuroimaging Laboratory - AG mediCARS (gefördert durch BMBF/VDI und DFG)

Das „Molecular Neuroimaging Laboratory“ ist ein interdisziplinäres Projekt von drei Fachrichtungen:
- Neurochirurgie
- Klinisches Sensoring und Monitoring sowie
- Neuropathologie
verwenden schwingungsspektroskopische Methoden und klassische Mikroskopiertechniken, um klinische und biologische Proben zu untersuchen. Ziel des Projektes ist es, einen möglichen Einsatz der färbefreien optischen Verfahren bei der Diagnose und Behandlung von Hirntumoren und von traumatischen Läsionen des Rückenmarks zu untersuchen.