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Färbefreie Zell- und Gewebsanalyse durch schwingungsspektroskopische Techniken

Wir arbeiten seit mehreren Jahren in enger Kooperation mit dem Institut für Bioanalytische Chemie der TU Dresden und den Instituten für Neuropathologie sowie Klinisches Monitoring und Sensoring an der Entwicklung optischer Verfahren der Schwingungsspektroskopie, um diese als diagnostische Verfahren für neurochirurgische und neuropathologische Fragestellungen einsetzen zu können.

Die Arbeitsgruppe kann auf zahlreiche Publikationen und Drittmittel verweisen.

Aktuell entwickeln wir auf dem Gebiet der CARS- (Coherent Anti-Stokes Raman-) Spektroskopie eine neue bildgebende Technologie, die auch in vivo angewendet werden kann, um die biochemische Komposition von sowohl Geweben und Zellverbänden als auch von morphologischen Strukturen sichtbar zu machen. Diese optisch basierten Verfahren haben den Vorteil, dass sie färbungs- und markerfrei funktionieren.

Die Arbeitsgruppe ist in einem nationalen Forschungsverbund „CARS in der Neurochirurgie“ organisiert, so dass neue Technologien direkt implementiert werden können.

 

Ziel ist die Anwendung intraoperativ in situ, um Tumorgrenzen und Tumorinfiltration messen und in einem multimodalen bildgebenden Ansatz nutzen zu können.

 

 


Abb.
Lokalisierung eins Hirntumors mittels Infrarot-spektroskopie im Dünnschnittpräperat des Maushirns

 IRSpektro
Projekte
Die Rolle der Zellzyklusinhibitoren p16INK4a, p18INK4c, p14ARF und Rb in Hypophysen-adenomen
Analyse der BRCA-Gene in Hirntumoren
Markerfreie Klassifizierung individueller Hirntumorzellen
Optische, spektroskopische Analyse des Differenzierungsstatus neuraler Stammzellen
Infrarot-Spektroskopie zur Klassifizierung von Hypophysenadenomen
In vivo Raman-Spektroskopie von murinen Hirntumoren
Optisch-spektroskopische Klassifizierung der periläsionellen Areale nach Rückenmarkstrauma
Korrelation genomweiter Analysen mit spektroskopisch-biochemischen Eigenschaften von humanen Gliomen