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Suchterkrankungen

Suchterkrankungen

Hier finden Sie alle aktuell an unserer Klinik durchgeführten Studien zum Störungsbild der Suchterkrankungen.

MATRIX-Studie

Drogen-/Alkoholsucht wirkt sich schwerwiegend auf Gesundheit, Schule oder Arbeit, aber auch auf die Familie und den Freundeskreis aus. Dies zieht häufig Schulabbrüche, Trennungen und Ähnliches nach sich. In unserer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden helfen wir Dir mit dem neuesten Therapieprogramm, die wichtigen und richtigen Schritte zu gehen, um die Drogen-/Alkoholsucht zu beenden.

Unsere Studie begleitet die reguläre, klinische Suchttherapie, welche in unserer Spezialambulanz für Suchterkrankungen an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie angeboten wird. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch Deinen Weg aus der Sucht wissenschaftlich begleiten dürfen. Durch den Vergleich verschiedener Therapieprogramme möchten wir herausfinden, welche am besten wirken und wie diese verbessert werden können, um somit die Gefahr zukünftiger Rückfälle zu verringern.

An unserer Studie können Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren teilnehmen. Sie können von einer Suchterkrankung betroffen sein oder ohne das Vorhandensein einer Suchterkrankung als Proband in der Kontrollgruppe teilnehmen.

Ansprechpartner: Dr. Yulia Golub
Arbeitsgruppe: Stress & Substanzabhängigkeit im Jugendalter

Weitere Informationen finden Sie im dazugehörigen Flyer.

Interesse an einer Studienteilnahme? 

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Sekretariat Forschung

   0351 458-7168

  0351 458-5754

Erforschung kognitiver Kontrollfunktionen nach Methamphetaminmissbrauch bei Jugendlichen

Methamphetamin („Crystal Meth“) ist eine immer häufiger konsumierte Substanz, die sehr stark auf das Belohnungssystem des Gehirns wirkt. Diese Wirkung sorgt einerseits für angenehme Gefühle, macht aber andererseits auch recht schnell abhängig. Bei Menschen, die länger Crystal Meth genommen haben, kann man auch noch relativ lange nach dem Ende der Einnahme Veränderungen im Gehirn feststellen. Diese Veränderungen gehen im Laufe der Zeit zurück, aber sie wirken sich auf verschiedene Leistungen des Gehirns aus. Dazu gehören Aufmerksamkeit, Informationsverarbeitung und sogenannte Handlungskontrollfunktionen (unter anderem zählen dazu die Fähigkeit, Regeln zu befolgen, verschiedene Aufgaben gleichzeitig auszuführen und/oder geplante Handlungen abzubrechen).

Bisher gibt es jedoch nur sehr wenige Studien, die untersuchen, wie sich die Leistungsfähigkeit von Jugendlichen durch Crystal Meth verändert und wie lange es braucht, bis solche Veränderungen zurückgehen.

Aus diesem Grund möchten wir mit unserer Studie untersuchen, ob und wie sich diese Dinge verändern, wenn jemand aufhört, Crystal Meth zu nehmen. Wir hoffen, dass wir so besser verstehen können, welche Veränderungen und auch Schwierigkeiten in dieser Situation auf die betreffende Person zukommen.

Dafür suchen wir aktuell Jugendliche für die Kontrollgruppe, die sich in Hinblick auf Alter, Bildung und Geschlecht der Versuchsgruppe (ehemals Crystal-konsumierende Jugendliche) möglichst ähneln. Konkret suche wir gesunde Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren, die bisher keine Erfahrung mit Crystal Meth gemacht haben.

Wie läuft die Studie ab?

Eine Teilnahme umfasst einen Studientermin, der ca. 2,5-3 Stunden in Anspruch nimmt. Neben verschiedenen Fragebögen, stellen wir in einem halbstrukturiertem Interview einige Fragen zum körperlichem und psychischem Wohlbefinden. Im Anschluss werden 3 Aufgaben am Computer bearbeitet.

Für eine Teilnahme an dieser Studie erhalten Sie 20 € Aufwandsentschädigung.

Ansprechpartner: Dr. Ann-Kathrin Stock, Antje Opitz M.Sc.
Arbeitsgruppe: Kognitive Neurophysiologie

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