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Haus 32 - Chirurgische Notaufnahme und OP-Zentrum

Am Standort des derzeitigen Hauses 32, zwischen den Häusern 33 und 59 sowie nahe der internistischen Notaufnahme gelegen, wird die chirurgische Notaufnahme mit einem OP Zentrum, Ambulanzen und Pflegestation in einem Neubau zusammengeführt.

Im Zentrum der Planung steht eine chirurgische Notaufnahme der kurzen Wege mit bestmöglicher medizinischer Versorgung und optimierten logistischen und betriebswirtschaftlichen Abläufen. Es sollen neben der chirurgischen Notaufnahme die Radiologie, 17 Operationssäle, eine Intensivstation mit 30 Betten, interdisziplinäre Ambulanzen und eine Pflegestation mit 90 Betten in dem zukunftsweisenden und effizienzorientierten Neubau untergebracht werden.

Städtebaulich orientiert sich der Neubau am Bestandsgebäude Haus 59, dem historischen, denkmalgeschützten Haus 33 und dem gegenüberliegenden historischen Ensemble der Häuser 3, 5, 7 und 9. Das Gebäude gliedert sich in verschiedene Baukörper - angelehnt an die Riegelkonstruktion von Haus 59 - durch ein Sockelgeschoss, zwei OP-Geschosse und zwei darüber liegende Pflegegeschosse.

Erschlossen wird das Gesamtgebäude über ein neues Wegekonzept, welches die unterschiedlichen Anforderungen der Patienten, Besucher, Notfallpatienten und Mitarbeiter gezielt berücksichtigt: Notfallpatienten gelangen über den südlichen Haupteingang in die chirurgische Notaufnahme. Dort befindet sich die Zufahrt für Rettungswagen und den UKD-Krankentransport, wobei diese getrennte Haltepunkte erhalten. Die Hubschrauberplattform wird per Fahrstuhl direkt an die chirurgische Notaufnahme angebunden. Ambulante Patienten und Besucher erreichen das neue Haus über eine Magistrale mit Lichthof vom Foyer des Hauses 59 aus.

Im Erdgeschoss werden die Funktionsbereiche chirurgische Notaufnahme mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, ein Wartebereich für Kinder und Erwachsene und eine direkte Anbindung zur Radiologie und Ambulanz untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind alle invasiven Bereiche sowie die Intensivabteilung und das OP-Zentrum angeordnet. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein weiterer OP-Bereich sowie die neurochirurgische Ambulanz. Die Pflegebereiche sind in den darüber liegenden Obergeschossen geplant und sollen zur Genesung der Patienten durch Funktionalität und Qualität beitragen.

AKTUELL - Frische Luft für Haus 32

Das letzte Kanalteil der Belüftungsanlage von Haus 32 ist Mitte Februar im Beisein von Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums (rechts), in der Technikzentrale montiert worden. An seiner Seite standen Herr Fiebiger, Oberbauleiter für Lüftungstechnik, und Dr. Thomas Runge (Mitte) vom Bauherrenteam des Uniklinikums.

Allein für die Raumlufttechnik wurden in dem Neubau rund 1,3 Kilometer an Kanälen verbaut, die aus etwa 4.800 Quadratmetern Blech bestehen. Damit ist es möglich, stündlich bis zu 150.000 Kubikmeter Frischluft in die Untersuchungsräume und OPs sowie Patientenzimmer zu führen. Umgerechnet auf eine 75 Quadratmeter große Wohnung bedeutet das, dass die Anlage in Haus 32 die Luft alle vier Sekunden einmal komplett erneuern kann. Die gesamte Anlage wiegt rund 50 Tonnen.



v.l.: Herr Fiebiger, Oberbauleiter für Lüftungstechnik, Dr. Thomas Runge, Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums

Zeitraffer-Video vom Ersatzneubau

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Mai 2014 - August 2017