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26. Januar 2012: Mit Informationen den Krebsrisiken entgegentreten
26. Januar 2012

26. Januar 2012: Mit Informationen den Krebsrisiken entgegentreten

Universitäts KrebsCentrum des Uniklinikums eröffnet Präventionszentrum und bietet Veranstaltungen zu Vorbeugung und Früherkennung von Krebserkrankungen

Ab Januar nimmt das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden seine Arbeit auf. Seit 2008 ist das UCC – eines von elf durch die Deutsche Krebshilfe e.V. ausgezeichneten „Onkologischen Spitzenzentren“ – im Bereich der Primärprävention und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Krebs aktiv. Aufgrund steigender Erkrankungszahlen kommt dieser Aufgabe in den nächsten Jahren eine noch größere Bedeutung zu. Durch Aufklärung und Information zu Themen der Verringerung von Krebsrisiken, Vorsorge und gesundheitsbewussten Verhaltensweisen möchte das Präventionszentrum einen Beitrag dazu leisten, Krebserkrankungen zu vermeiden und damit die Chancen einer langfristig gesünderen Bevölkerung zu erhöhen.

Die Veranstaltungen des UCC-Präventionszentrums richten sich an verschiedene Zielgruppen. Für Kinder wird unter anderem das Theaterstück „Clown Zitzewitz und der Sonnenschutz“ sowie der Ernährungs-Workshop „Gesund essen – nicht nur etwas für Außerirdische“ angeboten. Jugendliche und junge Erwachsene erfahren im Workshop „Mit Köpfchen gegen Krebs“ viel darüber, wie man sein Risiko, an Krebs zu erkranken, durch eine gesunde Lebensweise wie etwa ausreichende Bewegung, ausgewogene Ernährung, Nichtrauchen, geringer Alkoholkonsum und adäquater Sonnenschutz, reduzieren kann. Bis heute haben bereits mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler sachsenweit erfolgreich an „Mit Köpfchen gegen Krebs“ teilgenommen. Die Evaluation und fortlaufende Weiterentwicklung der Veranstaltungen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dem Präventionszentrum dabei ein wichtiges Anliegen.

In der Veranstaltungsreihe „Vorsorge im Blick: Gut informiert – Gesünder leben“ möchte das UCC-Präventionszentrum alle Interessierten über Möglichkeiten der Verringerung des Krebsrisikos durch eine gesunde Lebensweise im Alltag sowie über Früherkennungsuntersuchungen informieren. Die erste Veranstaltung findet zum Thema „Hautkrebs – früh erkennen, Risiken vermeiden“ statt am

Donnerstag, dem 9. Februar 2012, um 17.30 Uhr,
im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (Haus 91), Hörsaal 2,
Fiedlerstr. 42 in 01307 Dresden.

Zwei Experten der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Dresden informieren über die verschiedenen Arten von Hautkrebs und erläutern Wichtiges zu dessen Vorbeugung und Früherkennung. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt
Universitätsklinikum KrebsCentrum
Präventionszentrum
Frau Dr. rer. medic. Dipl.-Psych. Friederike Stölzel
Tel.: 0351 458 7446
E-Mail: praeventionszentrum@krebscentrum.de
www.krebscentrum.de

Universitäts KrebsCentrum (UCC)
Das Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) ist bundesweit eines von elf „Onkologischen Spitzenzentren" der Deutschen Krebshilfe e.V. Diese Auszeichnung erhielt das UCC 2007 nach einer internationalen Begutachtung als eines der ersten Spitzenzentren in Deutschland. Das Universitäts KrebsCentrum Dresden wurde 2003 gemeinsam vom Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus als Comprehensive Cancer Center für umfassende interdisziplinäre Versorgung krebskranker Patienten, Krebsforschung und Lehre gegründet. Seit 2004 ist das UCC nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Im Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) arbeiten in sämtlichen onkologischen Disziplinen hoch spezialisierte Fachärzte zusammen, um für die einzelnen Patienten eine individuell abgestimmte, optimale multidisziplinäre Therapie zu erzielen. Viele Spezialisten sind nicht nur erfahrene Ärzte, sondern darüber hinaus als Hochschullehrer und Krebsforscher tätig. Damit ist sichergestellt, dass der modernste Wissensstand bei jedem Schritt von der Diagnostik bis zur Behandlung berücksichtigt wird. Das UCC ist seit November 2010 eines von acht Partnern des „Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung", das vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert wird. Das Konsortium soll dazu beitragen, aktuelle Forschungsergebnisse noch schneller in die Patientenversorgung zu übertragen.

Am Universitäts KrebsCentrum hat das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg im März 2010 eine Dresdner Außenstelle des Krebsinformationsdienstes (KID) eingerichtet, die Fragen von Patienten, Angehörigen und Ärzten in den neuen Bundesländern zum Thema Krebs unabhängig, kostenlos und fachlich fundiert beantwortet.