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1. November 2012: Focus zeichnet Prof. Wirth als "Top Mediziner Onkologie" ausProf. Dr. med. Dr. h.c. Manfred P. Wirth
01. November 2012

1. November 2012: Focus zeichnet Prof. Wirth als "Top Mediziner Onkologie" aus

Ranking gründet sich auf Meinungsumfragen bei Ärzten und Patienten sowie Beurteilung der Qualität in der Krankenversorgung und Forschung

Professor Manfred Wirth, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, ist in der November/Dezember-Ausgabe 2012 des Magazins „Focus Gesundheit“ als „Top Mediziner Onkologie“ ausgezeichnet worden. Das jetzt veröffentlichte Ranking gründet sich auf Interviews mit ärztlichen Experten aus ganz Deutschland. Zudem befragte das Magazin Patientenverbände und Selbsthilfegruppen. In die Bewertung wurden zudem die wissenschaftlichen Aktivitäten der ins Ranking aufgenommenen Mediziner sowie die Zahl der Krebs-Operationen einbezogen. Bei der aus acht Einzelkategorien zusammengesetzten Bewertung erreichte Prof. Wirth in sieben Kategorien die Bestnote. Damit gilt er nicht nur als Top-Urologe Deutschlands sondern konnte sich diese Position auch unter allen deutschen Krebsärzten sichern. Das Magazin „Focus Gesundheit“ ist ein Ableger des gleichnamigen Nachrichtenmagazins und hat nach eigenen Angaben den „umfangreichsten Mediziner-Check Deutschlands“ recherchiert. Nachdem das Dresdner Uniklinikum im Sommer bereits einen Spitzenplatz im Krankenhausranking des Focus belegt hatte, ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass die Dresdner Hochschulmedizin zu den besten Einrichtungen Deutschlands gehört.

„Wir arbeiten jeden Tag hart daran, für unsere Patienten optimale Ergebnisse zu erzielen“, sagt Prof. Wirth. Er fühlt sich durch die Auszeichnung geehrt, möchte dabei die Arbeit seiner Kollegen in anderen Krankenhäusern nicht geschmälert wissen. Das Erfolgsrezept der Dresdner Urologen ruht auf vier Säulen: Als Deutschlands größte Klinik für Urologie – hier werden jährlich mehr als 4.600 Patienten stationär behandelt – verfügt das 25-köpfige Ärzteteam über eine große Erfahrung. Hinzu kommt die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Versorgung von Krebspatienten. Dabei ist die Klinik ins Universitäts KrebsCentrum eingebunden. Zudem arbeiteten das ärztliche und pflegerische Personal nach der internationalen Qualitätsnorm DIN ISO 9001. Auch gehört die die Einrichtung deutschlandweit zu den forschungsstärksten Kliniken ihres Fachs. „Große Erfahrung, Interdisziplinarität, ein zuverlässiges Qualitätsmanagement und höchste wissenschaftliche Expertise sind die Garanten für eine erfolgreiche Medizin. Das Universitätsklinikum hat diese Kernkompetenzen in den vergangenen Jahren gezielt ausgebaut und kann dafür jetzt die Früchte ernten. Ich freue mich, dass mit der Klinik für Urologie ein weiterer Leistungsträger der Dresdner Hochschulmedizin für seine exzellente Arbeit ausgezeichnet wird“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. Unter den besten medizinischen Einrichtungen ist unter anderem auch das Universitäts KrebsCentrum (UCC), das bereits zwei Mal durch die Deutsche Krebshilfe als „onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet wurde. An diesen Titel ist eine mehrjährige Förderung in Millionenhöhe gekoppelt. Auch in der zweiten Förderphase ist das UCC das einzige Onkologische Spitzenzentrum in den neuen Bundesländern.

Mehr Betten und OP-Säle durch Umzug in neues Klinikzentrum

Im Herbst ist die Klinik für Urologie in das neu erbaute Haus 27, dem Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrum – DINZ – umgezogen. Dank eines hochmodernen OP-Traktes mit nun fünf Operationssälen, einer komplett neu ausgestatteten Ambulanz sowie einem um 11 auf nun 83 Betten erweiterten stationären Bereich bedeutet der Umzug einen Quantensprung für die Klinik: „Vor allem die Situation im OP-Bereich hat sich unvergleichlich verbessert“, sagt Prof. Wirth. So gibt es eine direkt an die OP-Säle anschließende Intensivstation zur Überwachung der frisch operierten Patienten. Dies verbessert die durch das strikte Qualitätsmanagement und die erfahrenen Chirurgenteams ohnehin hohe Patientensicherheit noch weiter. Schon vor dem Umzug hat die Klinik in der Frage der Patientensicherheit in ganz Europa einen Spitzenplatz eingenommen: Keine Klinik hat eine so niedrige Sterblichkeitsrate bei großen Operationen bösartiger Blasentumore bisher publiziert.

Von der Qualität des DINZ – der Neubau ist als „Krankenhaus der kurzen Wege“ konzipiert – profitiert die Klinik für Urologie ganz besonders: Hier liegen auf einer Ebene der komplett neu mit hochmodernen Diagnostikgeräten ausgestattete Ambulanzbereich neben dem OP-Trakt und der ITS-Station. Ohne Zeitverlust können sich die hochspezialisierten Ärzte um ihre Patienten kümmern – sei es im Rahmen eines ambulanten Eingriffs, einer aufwändigen Operation oder einem Untersuchungstermin in der Ambulanz. Vor dem Umzug war die Klinik auf drei Standorte verteilt.

Schwerpunkte der Klinik ist die Behandlung von Tumoren der Prostata, der Niere und Nebenniere, der Blase und Harnwege sowie der Hoden. Des Weiteren die Therapien bei Patienten, die unter Inkontinenz, Steinen der Blase und der Harnwege leiden, die Behandlung von Kindern mit fehlgebildeten Harnwegen sowie die Therapie von Fruchtbarkeitsproblemen des Mannes. Hinzu kommen die Nierentransplantationen, deren Zahl durch den Anstieg von Lebendnierenspenden auf mittlerweile über 60 pro Jahr angestiegen ist.

Kontakt

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Urologie
Direktor: Prof. Manfred Wirth
Tel.: 0351 / 4 58 24 47
E-Mail: urologie@uniklinikum-dresden.de
http://urologie.uniklinikum-dresden.de