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15. Juli 2009

Babys: 1.000er Marke so früh wie nie erreicht

15. Juli 2009: Millenniums-Baby kommt zwei Wochen eher als im Vorjahr zur Welt / Drillingsgeburten deutlich im Plus

In diesem Jahr fiel die 1.000er-Marke der im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus geborenen Kinder deutlich früher als 2008: Am Montag-morgen kam mit Martha (3.300 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß) das diesjährige Millenniums-Baby der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zur Welt. Im Vergleich zu 2008 ergibt sich für das erste Halbjahr ein Anstieg der Neugeborenenzahl um knapp zehn Prozent. Dieser Aufwärtstrend wird sich noch verstärken: Seit Juni kommen die ersten Beleghebammen mit den von ihnen betreuten Müttern in die Kreißsäle des Kinder-Frauenzentrums an der Pfotenhauerstraße. Dabei greifen sie auch auf die Hilfe von Ärzten sowie Schwestern des Uniklinikums zurück.

Der Aufwärtstrend bei den Neugeborenenzahlen setzt sich auch in die-sem Jahr fort: Seit 1994, als mit 749 hier geborenen Babys der absolute Tiefpunkt erreicht wurde, haben sich die Zahlen wieder mehr als verdoppelt: In diesem Jahr erblickten im Universitätsklinikum monatlich 150 oder mehr Babys das Licht der Welt – lediglich im Februar waren es etwas weniger. Die Statistik belegt dabei erneut die Launen der Natur: Im ersten Halbjahr 2009 verzeichnen die Ärzte und Hebammen ein klares Plus bei den im Kinder-Frauenzentrum geborenen Mädchen: 465 weiblichen Neugeborenen stehen 451 männliche gegenüber. Im langfristigen Mittel dagegen kommen in der Regel jedoch deutlich mehr Jungen als Mädchen zur Welt. Bei den Drillingsgeburten wurde bereits im Juni die Gesamtzahl des Vorjahres überboten: Seit Januar zählte die Klinik bereits drei Geschwister-Trios. Auf solche Geburten sowie die spezielle Versorgung der in der Regel zu früh geborenen Kinder ist die Uni-Frauenklinik als Perinatalzentrum für Ostsachsen optimal vorbereitet. Die weitere Betreuung der Babys übernimmt die Klinik für Kinder- und Jungendmedizin, die im selben Gebäude untergebracht ist. Vom Kreißsaal bis zur Intensivstation für Früh- und Neugeborene sind es auf derselben Ebene nur wenige Meter.

Service der Uni-Frauenklinik wird gut angenommen
Die vor gut einem Jahr eingerichtete Hebammen-Sprechstunde ebnet werdenden Mütter bereits im Vorfeld der Geburt einen engen Kontakt zu den Hebammen des Klinikums. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der in dieser Zeit oft noch berufstätigen Mütter stehen die Hebammen jeweils montags von 7 bis 8.30 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr für individuelle Gespräche zur Verfügung. Interessierte können sich außerdem telefonisch unter der 0351 / 458 23 65 anmelden oder zum Informations-abend für werdende Eltern jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat in die Uni-Frauenklinik kommen. Die Hebammen denken auch an die Geschwister in spe: In einem einstündigen Kurs erfahren die Kinder alles um Schwangerschaft ihrer Mütter und die anstehende Geburt ihrer Schwester oder ihres Bruders. Außerdem lernen sie, wie Babys getragen, gefüttert und gepflegt werden.

Kontakt:
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Prof. Wolfgang Distler
Tel. 0351/ 4 58 34 20
Fax 0351/ 4 58 43 29
E-Mail: frauenklinik@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de