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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

Frauen weisen während und nach der Schwangerschaft ein besonders hohes Risiko für Gewalt in nahen Beziehungen, sowie für psychische Beeinträchtigungen wie Depression und Angststörungen und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auf. Partnerschaftsgewalt (PG), peripartale Depression und Angststörungen (PDAS) sowie stressbezogene Erkrankungen gelten als globale Gesundheitsgefährdungen von Frauen mit erheblichen negativen Konsequenzen für die Betroffenen selbst als auch für die Gesellschaft insgesamt. Obgleich der gleichberechtigte Zugang zur Gesundheitsversorgung ein zentrales Anliegen aller europäischen Gesundheitssysteme darstellt, deuten internationale Studien darauf hin, dass dieses Ziel derzeit noch lange nicht erreicht ist und viele Frauen nicht die Hilfe bekommen, die sie benötigen oder die sie sich wünschen würden. Ziel der vorliegenden Studie ist daher die Untersuchung potentieller Faktoren, welche die Inanspruchnahme von Behandlungs- und Beratungsangeboten infolge von Partnerschaftsgewalt, peripartaler Depression und Angststörungen und/oder Traumafolgestörungen bei Frauen in der Postpartalzeit entweder fördern oder behindern. Es sollen das Hilfesuchverhalten, Behandlungs- und Beratungspräferenzen sowie wahrgenommene Barrieren für die Behandlung und Beratung von Frauen in den ersten Monaten nach der Geburt für jedes der drei Gesundheitsprobleme untersucht werden. Ziel ist es Behandlungs-und Beratungsangebote bedarfsgerechter zu gestalten und diese an die besonderen Bedürfnisse von Frauen nach der Geburt anzupassen. INVITE (INtimate partner VIolence Treatment prEferences) - “Preferences and barriers to treatment of mood, anxiety, and stress related disorders and experience of intimate partner violence among women up to 4 months postpartum”

Zum 01.06.2020 ist eine Stelle als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

im DFG-Projekt "INVITE"

in Teilzeitbeschäftigung, befristet für zunächst 36 Monate zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach den Eingruppierungsvorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe E13 TV-L möglich.

Zu Ihren Aufgaben gehört die Übersetzung und Vorbereitung von Fragebögen, die Kontaktaufnahme mit Gesundheitsdienstleistern, der Vortest des Fragebogens in deutscher Sprache und ggf. notwendige Überarbeitungen. Sie sind weiterhin zuständig für die Betreuung von Forschungsassistenten und für die Unterstützung vor Ort bei der Rekrutierung und der Datenerfassung. Sie erarbeiten eine quantitative Datenanalyse und erstellen Tabellen und Ergebnisse. Zusätzlich erstellen Sie Forschungsberichte und Veröffentlichungen der Ergebnisse.

Ihr Profil:

  • zum selbstständigen wissenschaftlichem Arbeiten qualifizierender Abschluss (mindestens M.Sc., z.B. im Feld Sozial- und Verhaltenswissenschaften)
  • IT-Kenntnisse: MS Office (insbes. MS Word, MS Excel)
  • hervorragende Kenntnisse in Statistik für Sozialwissenschaftler, SPSS oder R, ggf. M-Plus
  • angemessener Umgang mit Mitglieder der Studienpopulation im Rahmen der Erhebung
  • sehr gute Englischkenntnisse in Schrift und Sprache

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zur:

  • Tätigkeit in der medizinisch führenden Forschung, Lehre und Krankenversorgung verbunden mit einem hochspezialisierten Arbeitsumfeld
  • Umsetzung von eigenen Ideen und der Arbeit in einem innovativen interdisziplinären Team
  • Vereinbarung von flexiblen Arbeitszeiten, um die Verbindung von Familie und Beruf in die Realität umzusetzen
  • Betreuung Ihrer Kinder durch Partnerschaften mit Kindereinrichtungen in der Nähe des Universitätsklinikums
  • Nutzung von betrieblichen Präventionsangeboten, Kursen und Fitness in unserem Gesundheitszentrum Carus Vital
  • Vorsorge für die Zeit nach der aktiven Berufstätigkeit in Form einer betrieblichen Altersvorsorge
  • berufsorientierten Fort- und Weiterbildung mit individueller Planung Ihrer beruflichen Karriere

Schwerbehinderte sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Wir bitten Sie, sich vorzugsweise online zu bewerben, um so den Personalauswahlprozess schneller und effektiver zu gestalten. Selbstverständlich bearbeiten wir auch Ihre schriftlichen Bewerbungen (mit frankiertem Rückumschlag), ohne dass Ihnen dadurch Nachteile entstehen.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, diese senden Sie uns bitte online bis zum 17.4.2020 unter der Kennziffer PSO0920333 zu. Vorabinformationen erhalten Sie per E-Mail von Frau Dr. Julia Schellong unter: julia.schellong@uniklinikum-dresden.de