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„Das PJ war für mich die Gelegenheit, meinen Arbeitgeber so arbeitsalltagsnah wie möglich kennenzulernen.“

„Das PJ war für mich die Gelegenheit, meinen Arbeitgeber so arbeitsalltagsnah wie möglich kennenzulernen.“

Mein Name ist Laura Welter. Ich habe alle drei Tertiale meines Praktischen Jahres am Uniklinikum Dresden absolviert. Mein Wahlfach habe ich in der Orthopädie gemacht.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, alle Tertiale am UKD zu absolvieren?

Ich wollte die praktischen Erfahrungen an dem Ort sammeln, an welchem ich schon die theoretische Ausbildung durchlaufen habe. Zudem habe ich schon in Famulaturen und Hospitationen festgestellt, dass ich gern am UKD arbeiten möchte. Das PJ war für mich die Gelegenheit, meinen Arbeitgeber so arbeitsalltagsnah wie möglich kennenzulernen.

Wurden Ihre Erwartungen in das Praktische Jahr am UKD erfüllt? Was hat Sie überrascht?

Ehrlicherweise bin ich ohne sehr konkrete Erwartungen in mein Praktisches Jahr gestartet. Nach der M2 Prüfung fühlte ich mich in Bezug auf praktische Fertigkeiten und das Bestehen im klinischen Alltag unerfahren. Ich habe erst im Laufe der Zeit einen eigenen Rhythmus und persönliche Vorstellungen entwickelt. Enorm erleichtert wurde mir dieser persönliche „Findungsprozess“ durch die wirklich zu jedem Zeitpunkt reibungslose Koordination aller organisatorischen Belange, ganz gleich in welcher Rotation ich mich befand.  

Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit in Ihren Berufsalltag?

Neben dem Zugewinn an klinischem Wissen und dessen Anwendung ist es vor allem auch das Gefühl, einen weiteren Schritt auf dem Weg zum „Arzt- Werden“ vorangekommen zu sein, fachlich wie menschlich. Medizin bedeutet ein Miteinander zwischen Arzt und Patient sowie dem gesamten Team in der Klinik. Ich habe im PJ gelernt, wie produktiv die Zusammenarbeit sein kann, aber auch wie sehr sich ein angespanntes Miteinander auf die Arbeitsqualität niederschlägt. Dabei ist das kollegiale Miteinander extrem wichtig – vor allem im derzeit oft stürmisch- hektischen Berufsalltag.