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Sozialer Bereich

In fast allen klinischen Bereichen des Universitätsklinikums Dresden findet eine Beratung, Vermittlung und Unterstützung durch den Sozialdienst statt. Bestehend aus einem Team von 20 Mitarbeiter*innen im somatischen Bereich ist der Sozialdienst Ansprechpartner in allen sozialen und sozialrechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit einer Erkrankung, Behinderung oder eines Unfalles ergeben. Sozialarbeiter*innen leisten mit ihrer täglichen Arbeit die Ergänzung zur ärztlichen und pflegerischen Versorgung und Behandlung von Patient*innen. Sie gestalten den Übergang vom stationären in den weiterversorgenden Bereich der Patient*innen und sichern damit die weitere Betreuung und Versorgung.
Neben dieser allgemeinen Arbeit wird die Leistung des Sozialdienstes ergänzt durch spezielle Gruppenangebote, wie regelmäßige Gruppentreffen für ALS- Patient*innen in der Neurologie, oder Beratungsangebote bezüglich der beruflichen Perspektiven für Schmerzpatient*innen. 
Diese Aufgaben bewältigt der Sozialdienst durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Uniklinikums und Kooperationen u.a. mit zertifizierten Nachsorgern, wie homecare Unternehmen, Pflegediensten und Beratungsstellen oder dem PflegeNetz Dresden.

Der gesamte Ablauf des Entlassmanagements wird durch das Case Management begleitet. Die Mitarbeiter*innen des Case Managements arbeiten eng mit dem Sozialdienst zusammen, und sind in einer gemeinsamen Struktur organisiert. Die frühzeitige Identifizierung eines individuell anzupassenden Entlassplanes zählt vorrangig zu den Aufgaben des Case Managements. Bei Feststellung eines nachstationären Versorgungsbedarfes erfolgt die Beauftragung des Sozialdienstes durch das Case Management. Ziel ist es sicherzustellen, dass alle erforderlichen Maßnahmen zeitgerecht bis zum Ende der Krankenhausbehandlung eingeleitet werden können. Zudem soll das Case Management den zügigen und gezielten organisatorischen Ablauf aller stationären Einweisungen ermöglichen. Insbesondere planbare stationäre Aufenthalte sollen hier bestmöglich vorbereitet werden und somit zu einer lückenlosen Versorgung der Patient*innen verhelfen.

Neben dieser multiprofessionellen Zusammenarbeit werden den Mitarbeiter*innen des Sozialdienstes und des Case Managements ein interessantes und vielseitiges Arbeitsfeld im Gesundheitswesen, sowie geregelte Arbeitszeiten mit der Möglichkeit der Teilzeitarbeit geboten.

Die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte zählt ebenfalls in den sozialen Arbeitsbereich. Sie begleiten die Patient*innen in unterschiedlichen Altersgruppen, geben Orientierung im Krankenhausalltag und bieten verschiedene Beschäftigungen an. Lebensfreude, Selbstvertrauen und den Mut der heranwachsenden Patient*innen wieder zu stärken ist das größte Ziel der pädagogischen Arbeit. Dabei arbeiten sie eng mit dem pflegerischen und therapeutischem Personal der Klinik zusammen, um dazu beizutragen, den Kindern und deren Familien die meist ungewohnte und schwere Zeit auf der Station zu erleichtern.

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