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Telemedizin

Das "Telemedizin-Netz Sichere Geburt" macht hochschulmedizinische Expertise in der gesamten Versorgungsregion Ostsachsen verfügbar und ermöglicht eine telemedizinische Betreuung von Schwangeren, Früh- und kranken Neugeborenen und deren Familien.

Im Rahmen des Telemedizin-Projektes sollen u.a. Kinderärzte in den Partnerkliniken per Videoschaltung Unterstützung bei der Erstversorgung von Neugeborenen nach komplizierten Geburten erhalten oder Familien kranker Neugeborener mit entsprechenden telemedizinischen Angeboten psychosozial unterstützt werden. Letztlich verbessert das Telemedzin-Angebot auch die Betreuung der Schwangeren vor Ort.
Während derzeit die entsprechenden technischen und logistischen Voraussetzungen für eine telemedizinische Versorgung geschaffen werden, wurde das Projekt aktuell durch den G-BA zur finalen Antragstellung für ein Innovationsfonds Projekt eingeladen

Die feierliche Eröffnung des Projektes fand am 17. November 2020, dem Weltfrühgeborenentag statt. Das Grußwort zum Auftakt des "Telemedizin-Netz Sichere Geburt" finden Sie hier:

Grußwort Prof. Albrecht

Prof. Dr. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand Universitätsklinikum Dresden


NEWS - Versorgungsnetz "Sichere Geburt" wird gefördert

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 21. Januar 2022 mitgeteilt, dass 17 weitere Projekte Mittel aus dem Innovationsfonds erhalten. Mit dabei ist das VERSORGUNGSNETZ „SICHERE GEBURT“.

Das Zentrum für feto-neonatale Gesundheit hat das Ziel, die Versorgung von Schwangeren sowie kranker Neugeborener und deren Familien in der Region Ostsachsen zu verbessern. Dafür ist eine enge transsektorale und interprofessionelle Zusammenarbeit unabdingbar.

Im VERSORGUNGSNETZ „SICHERE GEBURT“ erfolgt die Betreuung von Risikoschwangeren bzw. kranken Neugeborenen und deren Familien im Verbund der beteiligten ambulanten und stationären Partner durch einen strukturierten und aufeinander abgestimmten Einsatz von gemeinsam entwickelten, auf den jeweiligen Betreuungsbedarf bezogenen und durch Videokommunikation unterstützten Interventionsbündeln.

Das VERSORGUNGSNETZ gewährleistet trans- und intrasektorale Versorgungsicherheit und damit die konkrete Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels „Gesundheit rund um die Geburt“. Durch digitalen Transfer fachlicher Expertise, Versorgungsebenen und Berufsgruppen übergreifende Versorgungskonzepte, Entwicklung neuer, einrichtungsübergreifender Vergütungsformen und Patienten-Empowerment durch psychosoziale Unterstützung der Familien wird eine wohnortnahe Betreuung mit prinzipieller Betreuungsgerechtigkeit sowie Verbesserung der Lebensqualität in strukturschwachen Regionen erreicht.

Im Ergebnis ist ein in andere Regionen transferierbares Angebot einer regionalen feto-neonatalen Versorgung verfügbar, welches die Familien mit einbezieht und durch Zertifizierung der Partner qualitätsgesichert sein wird.

Der Gemeinsame Bundesausschuss fördert die Etablierung und Evaluation des VERSORGUNGSNETZ mit mehr als 3 Millionen Euro. Kann während der Förderphase gezeigt werden, dass die Interventionen effektiv sind, besteht die Chance einer Routinefinanzierung dieses Angebotes auch in anderen Regionen Deutschlands.

Die Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschuss finden Sie hier