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Studienergebnisse, Publikationen

Versorgungsbereich (Dresden, Stand vom 05.08.19)

Beginn/Anlauf des Projektes im USC:

Am 08.04.19 fanden die ersten Patientenkontakte im USC im Rahmen von PAIN2020 statt. Seitdem sind der Studie vom Teledoktor der BARMER Patienten zugewiesen worden, welche anhand des Interdisziplinäres Multimodales Assessments untersucht und einer ihrem Therapiebedarf entsprechenden Versorgung zugewiesen wurden.

Insgesamt werden momentan folgende Wege der Zuweisung verfolgt:

  • über die BARMER (Teledoktor)
  • über kooperierende Ärzte
  • über den Patienten selbst

In Arbeit ist die Erweiterung des Zuweisernetzwerkes durch Hausarztpraxen und nicht-medizinischen Einrichtungen (Physiotherapiepraxen, Sporteinrichtungen, Apotheken etc.) im Raum Dresden.

Termine:

  • vom 11.06.2019 bis 13.08.2019 fand die erste 10-wöchige B-IMST statt
  • am 12.08.2019 wird die erste E-IMST angeboten
  • voraussichtlich vom 15.10.2019 bis 17.12.2019 startet ein zweiter Zyklus der 10-wöchigen B-IMST

Laufende Projektarbeit überregional

Mitte März 2019 ist das Projekt PAIN2020 in fünf Einrichtungen gestartet und aktuell unterstützen uns 16 aktive PAIN2020-Zentren in der Umsetzung des Interdisziplinären Multimodalen Assessments für Menschen mit Schmerzen, die ein erhöhtes Risiko für Chronifizierung aufweisen.

Zu Beginn der Projektes wurde den einzelnen Konsortialpartnern Aufgabenbereiche zugeordnet, für deren inhaltliche Ausgestaltung sie zuständig sind.

Somit ergaben sich folgenden Aufgabenbereiche:

  • Göttingen: inhaltliche Ausgestaltung des Interdisziplinären Multimodalen Assessments (IMA), Steuerungskriterien und Zuweisung
  • Mainz: Qualitätssicherung und Dokumentation (u.a. KEDOQ-Schmerz)
  • Dresden: inhaltliche Ausgestaltung der Therapiemodule (B-IMST, E-IMST)
  • Greifswald als evaluierendes Institut und die BARMER beteiligen sich an der Projektgestaltung
  • Die Projektleitung koordiniert und prüft die Einhaltung/ Anpassung der Meilensteine des Projektes

Dresden war in dem Zeitraum von dem 1.4.2018 bis 1.4.2019 für die Entwicklung der Manuale für die zwei ambulanten Therapieformen B-IMST (begleitende interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie) und E-IMST (edukative interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie) verantwortlich und hat diese abgeschlossen.

Ab Dezember 2018 war Dresden aktiv in Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern an den Schulungen der regional gebündelten Kooperationspartnern beteiligt.

Aktuell liegt der Fokus auf der Betreuung und der Begleitung der teilnehmenden Zentren. Diese gliedert sich in eine engmaschige Begleitung der Zentren in der Startphase und während der Projektlaufzeit durch das Projektteam im Rahmen von regelmäßigen Telefonkonferenzen als Austauschplattform zu den Themengebieten IMA, Therapie und Zuweisung. Hinzu kommen wöchentliche Zeitfenster zur telefonischen Hilfestellung bei aktuellen Problemen der Zentren.

Laufende Projektarbeit: Monitoringkonzept

Zielstellung/Ablauf des Monitoringkonzeptes:

Aktuell werden die bundesweit teilnehmenden Zentren in der Startphase durch das Projektteam begleitet. Dies beinhaltet neben dem kontinuierlichen Datenmonitoring in Form einer regelmäßige Auswertung und Überprüfung der erhobenen Daten auch ein Vor-Ort-Monitoring (persönlicher Besuch der Zentren). Zudem gibt es einmalige Termine für ein Telefonmonitoring, zu dem die Zentren eingeladen werden über ihrer bisherigen Erfahrungen im Projektablauf in Austausch zu treten. Zusätzlich wird durch regelmäßige Telefonkonferenzen als Austauschplattform der Zentren untereinander und wöchentliche Zeitfenster für persönliche Unterstützung angeboten.

Zielstellung für die Kooperationspartner:

  • Sicherstellung der Qualität der Durchführung der Studie inklusiv der neuen Versorgungsleistungen (Zuweisung, IMA, Zusteuerung, E-IMST, B-IMST) entsprechend dem Projektprotokoll von PAIN2020
  • Sicherstellung der Datenerhebung (Vollständigkeit, Plausibilität, Fehlern bei der Bearbeitung und Eingabe der Projektdokumente)
  • Austausch mit der Projektleitung und mit anderen Kooperationspartnern in PAIN2020
  • Fortwährende Evaluation mit direktem Feedback