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03. Februar 2017

Schauen Sie rein! Aktuelle Pressemitteilung: Mit Optimismus und Schwung ins Leben nach der Krebstherapie starten

„Wir können. Ihr könnt.” – UCC/NCT Dresden greift das Motto des Weltkrebstags am 04.02.17 auf und wirbt mit neuem Film für die Angebote des „Aktiv in der Nachsorge”-Programms.

Das Universitäts KrebsCentrum (UCC) / Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden möchte mit einem neuen Video mehr Krebspatienten zu einem aktiven, gesunden Lebensstil animieren. Um auf die eigenen, dazu ins Leben gerufenen Angebote des „Aktiv in der Nachsorge”-Programms hinzuweisen, hat das Präventions- und Bildungszentrum des UCC/NCT einen knapp zweiminütigen Film vom Medienzentrum der TU Dresden produzieren lassen, der am Vortag des am morgigen Sonnabend (4. Februar) stattfindenden Weltkrebstags online geht. Ziel des Nachsorge-Programms ist es, einen gesunden Lebensstil umzusetzen. Denn dieser kann das Risiko des Neuauftretens von Tumorerkrankungen nach abgeschlossener Krebstherapie senken. Als wichtige Bausteine der Krebsnachsorge stehen ausreichende körperliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung im Mittelpunkt. Für viele Menschen bedeutet dies, den gewohnten Lebensstil zu ändern. Diese Herausforderung lässt sich besser in Gemeinschaft meistern, weshalb das „Aktiv in der Nachsorge”-Programm auf Gruppenangebote setzt. – Ein Ansatz, der sich im Weltkrebstag-Motto „Wir können. Ihr könnt.” wiederspiegelt.

„Gerade zum Abschluss einer Krebsbehandlung ist der Wunsch der Patienten, selbst etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sehr groß. Diesen Motivationsschub zu nutzen, ist aus medizinischer Sicht sehr sinnvoll. Das belegt unter anderem eine aktuelle Studie, welche die Bedeutsamkeit des Ernährungsverhaltens für die Gesundheit von Krebspatienten verdeutlicht. Um sie dabei zu unterstützen, sich gesünder als bisher zu ernähren, bieten wir am UCC das „Aktiv in der Nachsorge”-Programm an, das neben Bewegungs-Motivationskursen seit Herbst 2016 auch ein Ernährungsprogramm umfasst”, sagt UCC-Direktor Prof. Gerhard Ehninger. Bei letzterem Angebot geht es darum, Strategien für eine langfristig gesunde Ernährung im Alltag zu vermitteln, aber auch gemeinsam zu kochen und zu genießen. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die Patienten mit Optimismus und Schwung ins Leben nach der Krebstherapie starten. „Unser Programm „Aktiv in der Nachsorge” passt damit ganz zum Motto des diesjährigen Weltkrebstages „Wir können. Ich kann.”, denn jeder kann sich im Kampf gegen den Krebs engagieren. Wie das ganz praktisch aussieht, zeigt unser Informationsfilm, den das Medienzentrum der TU Dresden wunderbar umgesetzt hat”, sagt Prof. Gerhard Ehninger. „Ein großes Dankeschön geht an diesem Tag auch an die Förderer des Programms, unter anderem die Stiftung Hochschulmedizin Dresden, die Stiftung Leben mit Krebs, die Stiftung Deutsche Krebshilfe, die Sparda-Bank und Konsum Dresden. Denn nur so können wir solch ein tolles Programm für Patienten kostenfrei anbieten”, so der UCC-Direktor weiter.

VIDEO

Teilnahmebedingungen für die Angebote von „Aktiv in der Nachsorge”
Die Kurse richten sich an Patientinnen und Patienten nach abgeschlossener onkologischer Akuttherapie, die sich in der Nachsorge befinden. Sie können sich anmelden unter Telefon 0351 458-7447, per E-Mail praeventionszentrum@krebscentrum.de oder postalisch an Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Präventions- und Bildungszentrum des Universitäts KrebsCentrums Dresden, 01304 Dresden (www.krebscentrum.de).

Weitergehende Informationen
www.krebshilfe.de/wir-informieren/ueber-krebs/welt-krebstag02.html
www.uicc.org (Website der Weltkrebsorganisation – UICC)
Aktuelle Studie zur Bedeutung des Ernährungsverhaltens für die Gesundheit von Krebspatienten: Schwedhelm et al., 2016, Effect of diet on mortality and cancer recurrence among cancer survivors: a systematic review and meta-analysis of cohort studies. Nutrition Reviews, Vol. 74(12): 737-748 (http://dx.doi.org/10.1093/nutrit/nuw045)

Kontakt für Journalisten
Universitäts KrebsCentrum (UCC) am
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Präventions- und Bildungszentrum
Dr. rer. medic. Dipl.-Psych. Nadja Seidel
Tel.: 0351 458 74 45
praeventionszentrum@krebscentrum.de
www.krebscentrum.de

Das Universitäts KrebsCentrum
Das UCC ist seit 2007 ein durch die Deutsche Krebshilfe ausgezeichnetes onkologisches Spitzenzentrum. Oberstes Ziel des Zentrums ist es, Patienten mit Tumorerkrankungen eine optimale Diagnostik, Behandlung und Nachsorge nach dem neuesten medizinischen Kenntnisstand anzubieten. Als onkologisches Spitzenzentrum steht das UCC für eine exzellente Krankenversorgung und Forschung. Mit seinem Präventions- und Bildungszentrum engagiert sich das Universitäts KrebsCentrum seit mehr als sechs Jahren für eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für Krebserkrankungen und deren individuelle Vorbeugung. Mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene informiert es die Bevölkerung sachsenweit. Allein in den letzten sechs Jahren konnten mehr als 14.000 Kinder und Jugendliche in Sachsen mit Projekten des UCC erreicht werden.

Die Stiftung Hochschulmedizin
Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden wurde 2012 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Ihr Ziel ist es, über die Grundversorgung hin-ausgehende Projekte der Krankenfürsorge, der medizinischen Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung medizinischen Personals am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und der Medizinischen Fakultät Dresden zu fördern. Ebenso leistet sie vielfältige Beiträge zur Volks- und Berufsbildung auf dem Gebiet der Medizin, insbesondere hinsichtlich der Arzt-Patienten-Kommunikation, der Prävention und des gesunden Alterns.
Zustiftungen an die Stiftung Hochschulmedizin Dresden helfen, das Stiftungskapital zu erhöhen und schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige, generationenübergreifende Förderung. Mit Spenden werden aktuelle Projekte am Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät gefördert. – Stiftung Hochschulmedizin Dresden, IBAN DE27 8505 0300 0221 0457 40, BIC OSDDDE81XXX, Ostsächsische Sparkasse Dresden.
info@stiftung-hochschulmedizin.de
www.stiftung-hochschulmedizin.de

Die Deutschen Universitätsklinika
sind führend in der Therapie komplexer, besonders schwerer oder seltener Erkrankungen. Die 33 Einrichtungen spielen jedoch als Krankenhäuser der Supra-Maximalversorgung nicht nur in diesen Bereichen eine bundesweit tragende Rolle. Die Hochschulmedizin ist gerade dort besonders stark, wo andere Krankenhäuser nicht mehr handeln können: Sie verbindet auf einzigartige Weise Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Uniklinika setzen federführend die neuesten medizinischen Innovationen um und bilden die Ärzte von morgen aus. Damit sind „Die Deutschen Universitätsklinika” ein unersetzbarer Impulsgeber im deutschen Gesundheitswesen. Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) macht diese besondere Rolle der Hochschulmedizin sichtbar. Mehr Informationen unter: www.uniklinika.de.