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Laparoskopischer OP-Simulator


Die Ausbildung zukünftiger Chirurginnen und Chirurgen an modernen OP-Verfahren ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie.

Die laparoskopische Chirurgie (auch Schlüssellochchirurgie) bietet durch den Verzicht auf große Schnitte dem Patienten eine schnellere Erholung. Auch das Risiko von Narbenhernien kann dadurch vermieden werden.

Allerdings ist die Operation für Chirurgen deutlich anspruchsvoller, da das haptische Gefühl der Finger mit dem Gewebe nicht vorhanden ist. Zudem muss der Chirurg lernen wie man sich auf dem Monitor (nur 2 Dimensionen) die dritte Dimension (Tiefe im OP-Feld) erdenken kann. Der Umgang mit den stabförmigen Instrumenten und der indirekten Sicht über die Kamera erfordert somit ein intensives Training an Simulatoren. Dieses Trainingskonzept wird bereits in der Luftfahrt umgesetzt. Piloten dürfen erst ein richtiges Flugzeug fliegen, wenn sie am Simulator mehrere Flüge erfolgreich abgeschlossen haben.

Um die breite Erfahrung der VTG im Bereich der laparoskopischen Chirurgie an in ihrer Ausbildung befindliche Chirurgen weiterzureichen wurde der modernste Simulator auf dem Gebiet der laparoskopischen Chirurgie angeschafft. Angehende ChirurgInnen durchlaufen vor ihrer ersten laparoskopischen Operation am Patienten zuerst mehrere Simulationen. In einer aktuellen Studie von White et al. In Surgical Endoscopy aus Leeds konnte bereits gezeigt werden, dass durch ein solches Training die Bewegungen der Ärzte flüssiger waren, die OP-Zeit verkürzt und eine niedrigere Komplikationsrate vorlag.

So sichern wir auch zukünftig die bestmögliche medizinische Versorgung und erhöhen die Patientensicherheit.