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Tic- und Zwangsstörungen

Tic- und Zwangsstörungen

Hier finden Sie alle aktuell an unserer Klinik durchgeführten Studien zum Störungsbild Tic- und Zwangsstörungen.

Tic-Genetics

Das Ziel dieser internationalen Studie ist es, genetische Faktoren ausfindig zu machen , die bei bestimmten Personen das Auftreten von Tic-Störungen und anderen, verwandten Störungen verursachen können . Dafür wollen wir Familien untersuchen. Für die Studie ist es wichtig, dass außer dem von Tic-Störungen/Tourette-Syndrom Betroffenen kein weiteres Familienmitglied betroffen ist. Nach einem ausführlichen Telefoninterview, bei dem wir einen Familienstammbaum erstellen und die Zahl der betroffenen Familienmitglieder herausfinden wollen, erhalten Sie ein Fragebogenpaket, welches Sie direkt bei uns ausfüllen. Im Anschluss findet ein Termin im Universitätsklinikum statt, bei dem sowohl die Fragebögen besprochen als auch die Blutentnahmen für die Untersuchung der relevanten genetischen Marker gemacht werden.

Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Judith Buse
Arbeitsgruppe: Experimentelle Entwicklungspsychopathologie

Interesse an einer Studienteilnahme?

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Sekretariat Forschung

0351 458 7168

0351 458 5754

REDO-MindApp

Diese Studie untersucht die Verarbeitung von Emotionen, die kognitive Flexibilität sowie die Gewinn- und Verlustverarbeitung, welche an der Entstehung von Zwangsstörungen beteiligt sein könnten. Das Projekt besteht aus 2 Teilbereichen:

  • REDO: Dieser Bereich der Studie untersucht, ob von einer Zwangsstörung betroffene Jugendliche sich anders verhalten als nicht-betroffene Jugendliche, wenn es darum geht Belohnungen zu erzielen und Verluste zu vermeiden und ob potenzielle Veränderungen dabei auf eine veränderte Aktivierung des neuronalen Belohnungssystems zurückzuführen sind. Weiter wollen wir uns anschauen, inwieweit Jugendliche mit Zwängen bestimmte Emotionen (durch Wörter oder Bilder ausgelöst) anders verarbeiten als nicht-betroffene Jugendliche und welche Hirnregionen dabei aktiviert sind.
  • MindApp: Dieser Studienbereich untersucht die Veränderbarkeit der Gehirnaktivität durch Achtsamkeitsübungen (per Smartphone-App) bei Jugendlichen mit Zwangsstörungen.

In den Studienterminen kommen folgende Aufgaben/Methoden auf die Probanden zu: Ableitung eines Elektroenzephalogramms (EEGs) während einfache Aufgaben am PC bearbeitet werden, Magnetresonanztomographie (MRT), Interviews, das Ausfüllen von Fragebögen sowie Achtsamkeitsübungen.

Über den detaillierten Ablauf der Studie wird der Studienleiter Sie informieren.

Für unsere Studie sind wir stets auf der Suche nach interessierten Jungen und Mädchen im Alter von 10-18 Jahren, welche von einer Zwangsstörung betroffen sind.

Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Judith Buse, Dr. Nicole Wolff
Arbeitsgruppe: Experimentelle Entwicklungspsychopathologie

Weitere Informationen zur Studie finden Sie im dazugehörigen Flyer .

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Sekretariat Forschung

0351 458 7168

0351 458 5754