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Tageskliniken

Tagesklinik für Jugendliche ab 12 Jahren

Familientagesklinik für Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren

Familientagesklinik für Essgestörte

Tagesklinik für Jugendliche ab 12 Jahren

Wer kommt zu uns?

Zu uns kommen junge Menschen, die an seelischen Problemen leiden und die daran arbeiten wollen, diese Probleme zu lösen. Seelische Probleme könn Ansicht en sich auf unterschiedliche Arten zeigen. Manche Jugendliche fallen z.B. dadurch auf, dass sie besonders ängstlich oder traurig sind, andere dadurch, dass sie sehr aggressiv sind oder sich nicht an Regeln halten können, häufig lügen, weglaufen, Schulprobleme haben oder die Schule ganz verweigern. Manche leiden unter einer extremen Unruhe und Konzentrationsproblemen, haben Probleme mit dem Essen, andere wiederum zeigen Schlafstörungen oder andere Verhaltensauffälligkeiten. Manchmal können auch Veränderungen im Denken oder in der Wahrnehmung auftreten.

Wie läuft die Behandlung in unserer Tagesklinik ab?

Vorgespräch
Bei einem unverbindlichen Vorgespräch können sich die Jugendlichen und ihre Eltern einen Eindruck von unserer Einrichtung und dem Behandlungskonzept verschaffen. Es findet eine erste Klärung statt, ob diese Art der Behandlung für die Betroffenen geeignet sein könnte. Daneben werden die Vorgeschichte des Problems, die Erwartungen und Ziele gemeinsam besprochen. Eine Aufnahme ist jedoch je nach Situation auch sofort möglich.

Diagnostik
Zu Beginn des tagesklinischen Aufenthaltes erfolgt eine medizinische und psychologische Diagnostik, z. B.: allgemein-körperliche und neurologische Untersuchung, EKG, EEG, Leistungstests.

Therapie
Die Behandlung erfolgt an fünf Tagen in der Woche über einen Zeitraum von ca. 6-12 Wochen. Bei Bedarf kann der Aufenthalt auch kürzer oder länger dauern. Die bis zu 12 Jugendlichen verbringen die Wochentage bis zum Nachmittag in der Tagesklinik und gehen danach nach Hause. Wir bemühen uns, den Jugendlichen beim Finden neuer Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme Unterstützung zu geben. Dabei ist die Einbeziehung der Familie meist unverzichtbar. So finden regelmäßig Elterngespräche, Mehrfamiliengruppen und Hausbesuche statt

Folgende therapeutische Angebote tragen zum erfolgreichen Behandlungsverlauf bei:

  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Jugendlichengruppen mit unterschiedlichen therapeutischen Schwerpunkten
  • Mehrfamiliengruppen
  • Ergotherapie und kunsttherapeutische Angebote,
  • Therapeutisches Reiten
  • Physiotherapie, sportliche Aktivitäten und Entspannung
  • Unterricht an der Klinikschule


TK 5 Die Planung der Nachbetreuung mit Veranlassung zusätzlicher Hilfen, z.B. in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, der Schule oder dem Arbeitsamt, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Die Re-Integration in den Alltag erfolgt allmählich. In der letzten Behandlungsphase besuchen die meisten Jugendlichen bereits stundenweise ihre Heimatschule oder Ausbildungsstätte.

Wie kommen Sie zu uns?

Wenn Sie als Eltern, Ihr Kinder- und Jugendpsychiater, Psychotherapeut, Kinderarzt, die Schule oder andere Einrichtungen der Meinung sind, wir könnten Ihnen helfen, dann rufen Sie uns einfach an, um ein Gespräch zu vereinbaren.

Auch Du als Jugendlicher kannst Dich unter der folgenden Adresse oder Telefonnummer direkt bei uns melden:

Ansprechpartner: Dr. med. Eva Seeger

Anmeldung:

Schwester Sabine Herzig
Telefon: (03 51) 458 35 76
Tagesklinik für Jugendliche
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der TU Dresden
Blasewitzer Str. 86
01307 Dresden


Wir sind Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 17:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 14:30 Uhr zu erreichen.

Informationen als PDF-Flyer zum Herunterladen oder Ausdrucken.

Familientagesklinik für Kinder von 3 bis 11 Jahren


In einem renovierten Neubau werden hier Familien mit ihren Kindern durch Ärzte, Psychologen, Pflegepersonal, Erzieher, eine Lehrerin sowie einen Ergo- und Kunsttherapeuten und eine Reittherapeutin betreut.

Ergotherapie

Wie kommen Sie zu uns?

Wenn Sie selbst, Ihr Kinder- und Jugendpsychiater, Ihr Psychotherapeut, der Hausarzt/Kinderarzt oder der Kindergarten bzw. die Schule oder andere Einrichtungen der Meinung sind, wir könnten Ihnen helfen, dann rufen Sie uns einfach an, um ein Informationsgespräch zu vereinbaren unter:


Wer kommt zu uns?

Zu uns kommen Eltern mit Kindern, die an seelischen Problemen leiden und die gemeinsam daran arbeiten wollen, diese Probleme zu verändern. Seelische Probleme können sich auf ganz verschiedene Arten zeigen. TK 4 Manche Kinder fallen z.B. dadurch auf, dass sie besonders ängstlich oder traurig sind, andere dadurch, dass sie besonders häufig schreien, sehr aggressiv sind oder sich überhaupt nicht an Regeln halten können, häufig lügen, weglaufen, Schulprobleme haben oder die Schule ganz verweigern. Manche Kinder leiden unter einer extremen Unruhe, Konzentrationsproblemen und Zappeligkeit, andere wiederum haben Probleme mit Einnässen, Einkoten oder zeigen Schlafstörungen oder haben Probleme mit dem Essen.

Warum kommen die Eltern mit?

Eltern kennen ihre Kinder am besten und sind die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder. Ihre Reaktionen beeinflussen das Verhalten der Kinder und umgekehrt. Oft beeinträchtigt ein Problem des Kindes bereits das ganze Familienleben und macht Eltern hilflos oder wütend, so dass sie sich selbst nicht mehr so verhalten können, wie sie es sich eigentlich wünschen. Ziel der Behandlung ist es, die Fähigkeiten der Familie für die Behandlung des Kindes zu nutzen und die Eltern im Umgang mit dem belasteten Kind zu stärken. Anders als bei einer stationären Aufnahme bleibt das Kind in seinem vertrauten sozialen und familiären Umfeld. Die Eltern behalten während des gesamten Aufenthaltes die volle Verantwortung für ihre Kinder und die Familie kann gemeinsam an den Veränderungen arbeiten.

Wie läuft eine Behandlung in der Familientagesklinik ab?

FTK 1 Bei einem unverbindlichen Informationsgespräch können sich Eltern und Kinder einen Eindruck von der Familientagesklinik und dem Behandlungskonzept verschaffen und es findet eine erste Klärung statt, ob diese Art der Behandlung für die betroffene Familie geeignet sein könnte. Zudem findet eine ambulante Vordiagnostik des Kindes statt. Die Behandlung erfolgt an fünf Tagen in der Woche über einen Zeitraum von 4-6 Wochen. Die ca. 4-5 Familien verbringen die Wochentage bis zum Nachmittag in der Familientagesklinik und gehen danach nach Hause. Schwierigkeiten im Umgang mit Kindern äußern sich meistens in Alltagssituationen wie Essen, Spielen, Toilettengang oder das Erledigen von Hausaufgaben. Wir versuchen, genau diese Alltagssituationen herzustellen und gemeinsam mit den Eltern neue Wege für den Umgang mit den Problemen zu entwickeln. Wichtig ist dabei auch das Gespräch der Eltern untereinander. Die Erfahrungen anderer Eltern können eine große Unterstützung darstellen. Das Behandlungsangebot umfasst neben Eltern-Kind-Therapie mit Videoauswertung auch Eltern- und Familiengespräche, ggf. Einzeltherapie der Kinder, falls notwendig medikamentöse Einstellung, Gruppenangebote, Ergotherapie und Therapeutisches Reiten. Wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und (falls notwendig und von den Eltern ge¬wünscht) mit dem Jugendamt.
Falls gewünscht und notwendig, wird eine ambulante Nachbetreuung mit Einzelgesprächen, Elterngruppe, Hausbesuchen und/oder Familientherapie angeboten.

Muss ich mir als Elternteil Urlaub für die Behandlung nehmen?

Eltern werden als medizinisch notwendige Begleitperson für ihre Kinder aufgenommen. Dies ist für Kinder im Alter bis zu 12 Jahren möglich. Sind die Kinder älter, muss die Kostenübernahme vorher mit der Kasse geklärt sein. Nach dem Vorgespräch und vor Aufnahme sollten Eltern ihre Krankenkasse über die geplante Behandlung informieren. Im Einzelfall kann bei eigener Erkrankung der Eltern ein Patientenstatus für den begleitenden Elternteil bei der Krankenkasse beantragt werden.

Was ist das Ziel der Behandlung?

Ziel der Behandlung ist es, gemeinsam mit der Familie den Problemkreislauf zu durchbrechen und Ansatzpunkte für Veränderungen sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern zu entdecken. Individuelle Behandlungsziele werden für jede Familie festgelegt. Die Eltern sollen gestärkt werden, mit den Problemen des Kindes so umzugehen, dass eine langfristige Verbesserung der Problematik auch über die Familientagesklinik hinaus möglich wird und die Familie die Probleme auf Dauer selbst lösen kann.

Was mache ich, wenn mein Kind nicht will?

Bringen Sie ihr Kind mit zum Informationsgespräch, damit es sich selbst einen Eindruck von der Klinik verschaffen kann. Letztlich müssen Sie für Ihr Kind entscheiden, da es die langfristigen Folgen einer Nichtbehandlung des Problems noch nicht abschätzen kann.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Seelische Schwierigkeiten können sich schon sehr früh zeigen. Schon von Geburt an können bei Kindern verschiedene seelische Probleme auftreten. Bereits im Kleinkindalter entwickeln sich so bestimmte Verhaltensstörungen, die zum Teil über die gesamte Kindheit und Jugendzeit bestehen. Je früher diese Störungen erkannt und behandelt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Therapieerfolges und der Vermeidung von späteren Fehlentwicklungen.

Was ist die Ursache seelischer Probleme von Kindern?

Die Ursachen seelischer Erkrankungen sind vielfältig und lassen sich meist nicht ganz klar feststellen. Sie können in besonderen Stress- und Belastungssituationen für das Kind in der Familie, in Kindergarten und Schule liegen. Auslöser können z.B. Erkrankungen oder Tod eines Familienmitgliedes, Scheidung oder Trennung der Eltern und traumatische Erlebnisse sein. Auch soziale Belastungen wie Arbeitslosigkeit und seelische Probleme der Eltern (z.B. Depressionen) können im Erleben des Kindes eine große Rolle spielen. Zudem ist auch die persönliche Veranlagung und die Lern- und Lebensgeschichte des betroffenen Kindes bedeutsam dafür, ob und welche Verhaltensauffälligkeiten und Probleme sich zeigen.

Informationen als PDF-Flyer zum Herunterladen oder Ausdrucken.

Ansprechpartner: Dr. med. Katja Albertowski

Anmeldung:

Schwester Sabine Herzig
Telefon: (03 51) 458 35 76
Tagesklinik für Jugendliche
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der TU Dresden
Blasewitzer Str. 86
01307 Dresden

Wir sind Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 17:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 14:30 Uhr zu erreichen.
Sollte das Telefon nicht besetzt sein, können Sie auf unserem Anrufbeantworter unter der obigen Nummer eine Nachricht hinterlassen, wir rufen Sie dann gerne zurück.

Familientagesklinik für Essgestörte

Die Behandlung anorektischer Kinder und Jugendlicher stellt Therapeuten und Familien vor eine große Herausforderung. Die häufig notwendige stationäre Aufnahme entlastet Therapeuten und Eltern nur kurzfristig. Nach der Entlassung kommt es oft zu einer erneuten Gewichtsabnahme und einer Wiederkehr anorektischer Verhaltensweisen und Denkmuster – Eltern stehen diesem Rückfall ohnmächtig gegenüber. In der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie besteht daher die Möglichkeit, an einem Behandlungsprogramm für magersüchtige Kinder und Jugendlichen und deren Eltern teilzunehmen. Wir betrachten die Familie nicht als Teil des Problems, sondern als Möglichkeit, bei gezielter Familientherapie die Essstörung schneller und erfolgreicher zu behandeln. Die Mitarbeit beider Eltern, mindestens jedoch von einem Elternteil ist unbedingt erforderlich.

4 bis 7 Familien werden als geschlossene Therapiegruppen gemeinsam tagesklinisch aufgenommen und behandelt. Durch diese Multifamiliengruppen ergeben sich günstige Therapieeffekte so z.B. die Schaffung von Solidarität und Hoffnung durch den Austausch mit anderen betroffenen Familien. Die zu Beginn der Therapie sorgenvollen und durch „die Macht der Magersucht“ gelähmten Eltern können durch die aktive Übernahme ihrer elterlichen Verantwortung und mit Hilfe der Multifamilientherapie ein hohes Maß an elterliche Stärke und Kompetenz im Umgang mit der Krankheit des Kindes erreichen. Die Sicht- und Handlungsweise anderer Eltern, aber auch anderer Patienten, in verschiedenen Situationen im Laufe von Tagen zu erleben, regt zu eigenem Nach- und Umdenken an.

Die Behandlung in einer Multifamilientherapiegruppe der Familientagesklinik erstreckt sich über ein Jahr mit insgesamt 20 Behandlungstagen. Die erste Therapieeinheit dauert 4 Tage, an denen Patienten und Eltern von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr an dem Therapieprogramm teilnehmen. An jedem Therapietag werden in der Multifamiliengruppe gemeinsam 3 Mahlzeiten eingenommen. Die folgenden Einheiten finden alle 4 bis 6 Wochen für 2 Tage statt. Die Multifamilientherapie kann allein für sich oder eingebunden in die ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlung der Patienten erfolgen.

Es werden Patienten bis 19 Jahre aufgenommen, die an Magersucht (Anorexia nervosa) leiden und bei mindestens einem Elternteil wohnen. Es dürfen keine akuten medizinischen oder psychischen Risikofaktoren vorliegen. Die Eltern werden als medizinisch notwendige Begleitperson aufgenommen. Bei eigener psychischer Problematik in Folge der Erkrankung des Kindes können auch Eltern als Patienten aufgenommen werden. Die Zuweisung in die Familientagesklinik für Essgestörte erfolgt über die Ambulanz.

Weitere Informationen für Therapeuten, Ärzte, Psychologen: „Multifamilientherapie bei anorektischen Kindern und Jugendlichen im tagesklinischen Setting – Das Dresdner Modell“ und „Tagesklinische Multifamilientherapie bei Anorexia nervosa – Manual des Dresdner Modells“ von M. Scholz, M. Rix, K. Hegewald, K. Gantchev in „Essstörungen“ (2003), B. Steinbrenner und M. Schönauer-Cejpek (Hrsg.), Wien, Verlag Wilhelm Maudrich.

Ansprechpartner: Psychologin K. Gramatke

Anmeldung:

Schwester Sabine Herzig
Telefon: (03 51) 458 35 76
Tagesklinik für Jugendliche
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der TU Dresden
Blasewitzer Str. 86
01307 Dresden

Informationen als PDF-Flyer zum Herunterladen oder Ausdrucken.