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Für Eltern

Immer wieder kamen Familien in unsere Spezialambulanz, die am Ende ihrer Kraft waren und bei denen eine ambulante Therapie nicht ausreichen würde. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen,  2013 eine Spezialstation für Patienten mit Tic- und/oder Zwangsstörungen zu eröffnen.

Vor der Aufnahme findet immer ein Vorgespräch statt, in dem sich Eltern und Kind/Jugendlicher einen Eindruck von unserer Station und dem Behandlungskonzept verschaffen können. Gemeinsam wird besprochen, ob eine stationäre Behandlung bei uns das Richtige ist. Nur wenn sich alle gemeinsam für einen Aufenthalt bei uns entscheiden, wird das Kind bzw. der Jugendliche auf unsere Warteliste gesetzt. Um das Kind bzw. den Jugendlichen in seinem gewohnten und vertrauten Umfeld zu erleben, führen wir gegebenenfalls im Vorfeld der Aufnahme einen Hausbesuch und/oder eine Schulhospitation durch.

Zu Beginn der Behandlung findet eine ausführliche kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik statt. Mit der Aufnahme wird jedes schulpflichtige Kind/jeder schulpflichtige Jugendliche in unsere Klinikschule integriert.

Nach der Diagnostik findet ein gemeinsames Auswertungsgespräch statt, in dem Empfehlungen für eine optimale Behandlung gegeben werden. Mögliche Therapieansätze und dazu notwendige Schritte werden erläutert. Je nach Art und Schwere stehen im weiteren Behandlungsverlauf unterschiedliche therapeutische Angebote zur Verfügung. Eine Übersicht möglicher Therapiebausteine findet sich unten im Flyer.

Zur Vorbereitung der Entlassung werden die Kinder bzw. Jugendlichen in ihr Elternhaus und falls möglich in ihre Heimatschule integriert, um einen guten Start in den Alltag zu ermöglichen und während der stationären Behandlung erarbeitete Strategien, besser in den Alltag transferieren zu können.

Sehr wichtig ist uns die Einbeziehung der Familie. So gibt es, zusätzlich zu Familiengesprächen, Besuchszeiten und Belastungserprobungen, die Angebote der Familienergotherapie oder Familienphysiotherapie sowie einer Multifamiliengruppe, die vierzehntägig stattfindet.

Zwei sehr erfahrene Therapeuten, die parallel auch in unserer Spezialambulanz für Patienten mit Tic-und Zwangsstörungen arbeiten, helfen, die Übergängen zwischen ambulanter und stationärer Therapie leichter und besser zu machen.

Wie genau Sie auf unsere Station kommen und wie die Therapie abläuft, haben wir in unserem Flyer beschrieben, der zum Download bereit steht.

Die Station wird von  geleitet.

Weitere Informationen zur Spezialstation für Tic- und Zwangsstörungen finden Sie hier .

Anmeldung
Telefon: (03 51) 458 35 76 
Spezialstation für Tic- und Zwangsstörungen - KJP-S4 (Haus 25) 
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der TU Dresden 

Wir sind Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr und Freitag von 07:30 bis 14:30 Uhr zu erreichen. Sollte das Telefon nicht besetzt sein, können Sie auf unserem Anrufbeantworter unter der obigen Nummer eine Nachricht hinterlassen, wir rufen Sie dann gerne zurück.