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Dresdner Neuropädiatrisches Symposium

Wann
06.06.2015 von 09:00 bis 15:30
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Hörsaal Haus 21, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Hörsaal Haus 21, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden
Kontaktname
Frau Wollmann
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Kontakt Telefon
0351 458-3789
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie sehr herzlich zum diesjährigen Dresdner Neuropädiatrischen Symposium mit dem Thema „Zerebrale Bewegungsstörungen im Kindesalter“ einladen.

In der Klassifikation, der komplexen Diagnostik und Behandlung von zerebralen Bewegungsstörungen bedarf es einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit von Kinderneurologen, Neurochirurgen, Neurologen, Medizintechnikern, Psychologen und Therapeuten. Für einige Formen zerebraler hypertoner Bewegungsstörungen gibt es wirksame Therapien.
Aktuelle Behandlungsoptionen stellen den Schwerpunkt der Vorträge dieses Symposiums dar.

Als modernes Behandlungsverfahren für zahlreiche primäre und sekundäre Dystonie-Formen etabliert sich in den letzten Jahren zunehmend die Tiefenhirnstimulation (THS). Diese ist seit 2003 in der EU zugelassen und wird seit 2013 auch am Universitätsklinikum in Dresden bei Kindern- und Jugendlichen erfolgreich durchgeführt.
Die intrathekale Baclofentherapie (ITB-Therapie) hat heute einen festen Stellenwert zur Behandlung von spastischen Bewegungsstörungen. In 2013 wurde ein interdisziplinärer Konsensus zur Anwendung der ITB im Kindesalter erarbeitet, der im zweiten Teil des Symposiums vorgestellt wird.
Moderne funktionelle Therapien sind wichtiger Bestandteil von rehabilitativen Verfahren. Im Vortrag über das interdisziplinäre Behandlungskonzept "Auf die Beine" wird u.a. über die Nutzung eines Galileo-Trainingsgerätes bei Kindern mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit durch Zerebralparesen berichtet.
Ein Vortrag über den möglichen Effekt der Tiefenhirnstimulation auf die kognitiven Fähigkeiten von Kindern mit zerebralen Bewegungsstörungen und der Einsatz der THS bei Tremor bilden den Abschluss des Symposiums.

Die Fortbildung ist für alle in der Neuro- und Sozialpädiatrie, in der Kinder- und Jugendmedizin und benachbarten Disziplinen tätigen ÄrztInnen, PflegerInnen, PsychologInnen und TherapeutInnen gedacht.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und eine rege Diskussion.

Prof. Dr. Maja von der Hagen

Dr. Jens Schallner

Dr. Martin Smitka

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