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EcoCare-Pin – Studie zu Lebensqualität und Entwicklung von Kindern in Sachsen

Ziel von EcoCare-PIn (Early comprehensive Care of Preterm Infants – effects on quality of life, childhood development, and healthcare utilization; weitere Informationen hier ) ist die Beantwortung der Frage, welche kurz- und langfristigen Effekte eine zu frühe Geburt und damit zusammenhängende Gesundheitsprobleme im Säuglingsalter auf die kindliche Entwicklung, die spätere kindliche und familiäre Lebensqualität sowie die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und damit verbundene Kosten haben. Hierfür werden im Rahmen der Studie hinsichtlich der genannten Parameter die Daten von früh- und reifgeborenen Kindern verglichen. Zusätzlich soll die Wirksamkeit existierender psychologisch-sozialmedizinischer Betreuungsprogramme für frühgeborene Kinder und ihre Familien untersucht werden.

Die Studie wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Fördernummer BMBF 01GY1323) und vom Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) und dem Fachbereich Neonatologie/Pädiatrische Intensivmedizin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums mit Unterstützung der AOK PLUS und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz durchgeführt.

Ansprechpartner

Bedarfserfassung für eine psychologisch-sozialmedizinische Beratung innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Früh- oder Risikogeborenen

Gegenstand des Projektes ist die Erfassung des Unterstützungsbedarfs von Familien mit einem Frühgeborenen oder Risikogeborenen nach Entlassung von der neonatologischen Station innerhalb der ersten drei Lebensjahre. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welches Maß an Begleitung, Beratung und ggf. Weitervermittlung in therapeutische Angebote notwendig ist, um Eltern langfristig beim Aufbau einer organisierten Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen sowie kindlichen Entwicklungsstörungen und elterlichen bzw. familiären Anpassungsstörungen vorzubeugen. Der Unterstützungsbedarf der Familien wird sowohl aus inhaltlicher als auch organisatorischer Perspektive erfasst. Eingesetzt werden Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Entwicklungsambulanz des Fachbereichs Neonatologie/Pädiatrische Intensivmedizin, welche Nachsorgetermine mit dem Schwerpunkt der medizinischen Befunderhebung für Frühgeborene mit besonderen perinatalen Risiken anbietet.

Ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Patricia Neutzner

SIGNAL-Train

Das Projekt „SIGNAL-Train“ zielt auf die Entwicklung und Evaluation eines feedbackfähigen Lehr-Lern-Programms auf Grundlage eines bestehenden videogestützten Feinfühligkeitstrainings für Eltern frühgeborener Kinder. Mit Hilfe dieses Trainingstools soll die Eltern-Kind-Interaktion frühzeitig präventiv unterstützt, die Voraussetzungen für eine optimale Bindungsentwicklung gefördert und die neurokognitive Entwicklung des Kindes verbessert werden. In seiner bisherigen Konzeption ist das Training personalintensiv. Die mit dem hier vorgestellten Projekt verbundene Digitalisierung und Administration über eine Smartphone-App steht an. Damit findet es sich in einer Tradition z. B. mit einer Entlassungs-DVD (Schlittenhart, 2011) und soll modellhaft zeigen, wie „smarte Technik“ im „Informationszeitalter“ im Bereich der Elternbildung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Josephin Jahnke

Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte