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Drucküberwachung im Mittelohr mit resorbierbaren organischen Sensoren
20. Dezember 2019

Drucküberwachung im Mittelohr mit resorbierbaren organischen Sensoren

Der Forschungsantrag „Pressure monitoring in the tympanic cavity using resorbable organic sensors (PITROS)“ (Deutsch: "Drucküberwachung im Mittelohr mit resorbierbaren organischen Sensoren") wurde letzte Woche vom Else Kröner-Fresenius-Zentrum für digitale Gesundheit (EKFZ) erfolgreich genehmigt. In Zusammenarbeit mit Professor Dr. Karl Leo (Fakultät für Physik, Institut für Angewandte Physik (Link) wird das ERCD einen organischen elektronischen Sensor zur direkten Drucküberwachung im Mittelohr entwickeln. PITROS wendet die vielversprechende, neuartige Technologie resorbierbarer organischer Sensoren auf das dringende medizinische Problem von Hörstörungen durch unkontrollierten Druck im Mittelohr an. Derzeit wird der Druck in der Paukenhöhle nur routinemäßig indirekt gemessen. Eine direkte Messung wäre für die postoperative Überwachung und für eine neue Generation von Mittelohrimplantaten enorm wertvoll.