Benutzerspezifische Werkzeuge

Kooperationspartner: Einsendung von Proben zur molekulargenetischen Diagnostik

Für die molekulargenetische Diagnostik benötigen wir

  • Die vollständig ausgefüllte Checkliste zur Familienanamnese
  • Ein Original der Aufklärung und der mit vom Arzt und Patienten unterschriebener Einwilligung in die Genetische Diagnostik, Aufnahme in die Registerstudie des Deutschen Konsortiums und Schweigepflichtentbindung.
  • Die vollständig ausgefüllte Laboranforderung
  • Ein eindeutig gekennzeichnetes Röhrchen mit EdTA-Blut (4,5 ml, alternativ 2 x 2,5 ml): Abnahmedatum und Name, Vorname sowie Geburtsdatum der Person. Materialien ohne Kennzeichnung können wir leider nicht entgegennehmen. Nach Abnahme das Röhrchen sofort gut durchmischen und die Lagerungs- und Versandbedingungen beachten.
  • Eine Krankenkassen-spezifische Teilnahmeerklärung zum Vertrag der Besonderen Versorgung nach §140a SGB V
  • Bei Einsendung von genomischer DNA oder anderen, nicht aufgeführten Materialien bitten wir um vorherige telefonische Rücksprache unter Tel.: +49 351 458-18349.

Lagerung / Versandbedingungen

Das Probenmaterial sollte nicht gelagert werden und soll per Post oder per Kurier eingesandt bzw. persönlich abgegeben werden. Die Materialannahme erfolgt Montag - Donnerstag von 08:00 - 15:00 Uhr und Freitag von
08:00 - 11:00 Uhr
unter der Telefonnummer +49 351 458-2864 oder +49 351 458-5659 im Haus 21, Sekretariat der Turmorrisikosprechstunde des Universitätsklinikums:

Tumorrisikosekretariat
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Erdgeschoss, Haus 21
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

Bedingungen an den Probenversand

  • Proben sind gegen Bruch und Auslaufen zu sichern
  • Proben sind nicht tiefgekühlt zu versenden, ggf. über Nacht im Kühlschrank bei 4°C-7°C aufbewahren.
  • Geeignete Versandbehälter können zur Verfügung gestellt werden
  • Versand innerhalb von 24 Stunden per Post
  • Für Rückfragen wenden Sie sich an die Materialannahme +49 351 458-2864

Hinweise zum Gendiagnostikgesetz

  • Voraussetzung für die genetische Diagnostik sind die umfassende Aufklärung und die schriftliche Einwilligung des Patienten oder des gesetzlichen Vertreters.
  • Aufklärung notwendig über die Möglichkeit zum Widerruf an jeder Stelle der Diagnostik, auch kurz vor der Befundmitteilung (das Recht auf Nichtwissen des Befundes).
  • Die prädiktive Diagnostik bei gesunden Angehörigen ist nicht Teil des Kooperationsvertrages und darf nur nach vorheriger genetischer Beratung durch einen Facharzt für Humangenetik bzw. Arzt mit spezieller Fortbildung erfolgen.
  • Vor Beginn der Diagnostik ist eine angemessene Bedenkzeit zu ermöglichen.
  • Bei pathologischem Befund soll die Ergebnismitteilung möglichst durch den gleichen Arzt erfolgen, der die Aufklärung durchgeführt hat. Eine zweite ausführlichere Beratung durch einen Facharzt für Humangenetik bzw. einen Arzt mit spezieller Fortbildung soll ausdrücklich angeboten werden.

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise zum Gendiagnostikgesetz