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Unsere Leistungen

„Spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“

  • Wir versorgen lebensverkürzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene  in ihrer vertrauten Umgebung durch ein multiprofessionelles Spezialisiertes ambulantes Palliativversorgungsteam.
  • Unser Ziel ist es, optimale Lebensqualität für Patient und Familie zu schaffen.
  • Wir orientieren uns dabei  am individuellen Bedarf und den Wünschen des Patienten und seiner Familie.
  • Wir arbeiten eng mit den jeweils beteiligten Kooperationspartnern zusammen.
  • Unsere Versorgung kann intermittierend (d.h. zeitweise), durchgängig bis zum Versterben und im Rahmen der psychosozialen Versorgung (vormals Angehörigennachsorge) auch darüber hinaus erfolgen.
  • Wir bieten einen 24-h aufsuchenden Rufbereitschaftsdienst für Krisenfälle an.
  • Das Vorliegen einer gültigen SAPV-Verordnung (Muster 63) ist notwendig. Für Fragen hierzu stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Lebensverkürzende Erkrankungen sind:

  • Lebensbedrohliche Erkrankungen mit unklarem Therapieausgang (z.B. Krebserkrankungen)
  • Erkrankungen, bei denen durch intensive Behandlung eine Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität erreicht wird (z.B. Mukoviszidose, Muskeldystrophie Duchenne).
  • Erkrankungen, die wegen fehlender Therapiemöglichkeiten kontinuierlich fortschreiten.
    Die Behandlungsmaßnahmen orientieren sich an den Symptomen (z.B. Mukopolysaccharidosen).
  • Erkrankungen mit schweren neurologischen Behinderungen und hoher Anfälligkeit für gesundheitliche Komplikationen mit unvorhersehbarer Verschlechterung (z.B. Zerebralparese)

Pflegerische Onkologische Nachsorge (PONS) für Patienten des UKD

Sichert optimale Versorgung onkologischer Patienten während der Therapiepausen zu Hause ab

Ziel ist, dass die Patienten zwischen den Therapien soviel Zeit wie möglich zu Hause verbringen können. Dies umfasst drei verschiedene Aufgaben:

  1. In Absprache mit der kinderonkologischen Tagesklinik bzw. der Station wird bei Bedarf der ambulant behandelnde Kinderarzt in der Versorgung von Port oder Broviackatheter (Verbandswechsel, Blutabnahmen, Blocken) angeleitet. Des weiteren hat das Brückenprojekt die Möglichkeit, in Ausnahmefällen (z. B. Urlaub des Kinderarztes, Feiertage) bis zu sechs mal im Jahr die Patienten in der Häuslichkeit zu blocken
  2. Über die kinderonkologische Station kann das Brückenprojekt für eine Pflegeüberleitung hinzugerufen werden. Wir schauen gemeinsam mit den Patienten und Familien, was für die Versorgung zu Hause benötigt wird und leiten die Patienten, ihre Familie oder hinzugezogene ambulante Partner an.
  3. Wir führen Pflegeberatungen durch. Gemeinsam mit dem Kliniksozialdienst können wir die Familien bei der Beantragung von Pflegegraden unterstützen. Gegebenenfalls begleiten wir die Begutachtung des Medizinisches Dienstes der Krankenkassen (MDK)

Frühgeborenen Nachsorge (FNS) für Patienten des UKD

  • Bedarfsgerechte Unterstützung in der pflegerischen Betreuung
  • Integration ins Versorgungsnetz -> Verbesserung des Therapieerfolges zu Hause

Die Frühgeborenen Nachsorge des Brückenprojektes erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den neonatologischen Intensiv- und Frühgeborenstationen (KIK- ITS, KIK-  S6) sowie dem FamilieNetz.

Über die oben genannten Stationen kann das Brückenprojekt für eine Pflegeüberleitung hinzugerufen werden. Wir schauen gemeinsam mit den Patienten, den Familien sowie den Klinikmitarbeitern was für die Versorgung zu Hause benötigt wird und leiten die Familie oder hinzugezogene ambulante Partner an.