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Fort- und Weiterbildung

Zusatzweiterbildung "Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen für Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen, Kinderärztinnen und -ärzten und psychosoziale Mitarbeiter/ -innen"

Für die Ausbildung in Palliative Care bei Kindern und Jugendlichen wurde ein Curriculum
von einer interdisziplinären Expertengruppe an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln – Universität Witten / Herdecke entwickelt. Es entspricht den Anforderungen für verantwortliche Fachkräfte in Hospizen (§ 39a SGB) und den Richtlinien zur Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.
Pädiatrische Palliative Care ist eine interdisziplinäre Zusatzweiterbildung im Umfang von 160 Stunden+ 40h Assessment (Abschlussarbeit), die in vier aufeinander abgestimmten Modulen didaktisch umgesetzt wird.
Der Kurs Pädiatrische Palliative Care wurde 2006 in Kooperation zwischen Andreas Müller, bis 2017 Leiter des Brückenprojektes des Universitätsklinikums „Carl Gustav Carus“ Dresden und der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit initiiert.
Geleitet wird der Kurs von Dr. med. Silke Nolte-Buchholtz, Maria Janisch und Christian-Martin Müller. Die Kursleiter sind in dem Dattelner multiprofessionellen Expertengremium engagiert und bringen durch ihre langjährige Arbeit in der Universitätskinderklinik Dresden und dem dort angesiedelten Brückenprojekt fundierte Kenntnisse und ein breites Erfahrungsspektrum für dieses Arbeitsfeld ein.Gemeinsam mit multiprofessionellen Referenten verbinden sie in der Weiterbildung Theorie und Praxis in anschaulicher Weise.

http://www.palliativakademie-dresden.de/

Studentenseminar:

Einmal im Jahr findet über einen Zeitraum von 8 Wochen ein Studentenseminar statt. Dieses Fallseminar QB 13 Palliativmedizin ist Pflichtfach für die Medizinstudenten. Hierbei wird den Medizinstudenten unsere Arbeitsweise (Familienorientiert, Multiprofessionell) näher gebracht und ein erster Einblick in die Thematik der pädiatrischen Palliativmedizin geboten.

Schülerausbildung:

schuelerfoto.JPG Das Team des Brückenprojektes ist der Meinung, dass eine Implementierung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(In) dringend notwendig ist, um den Auszubildenden die Komplexität dieses Fachgebietes aufzuzeigen.

Im 2./3. Ausbildungsjahr findet ein Schülerseminar für Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Rahmen des Ethikunterrichts statt. Das Brückenprojekt übernimmt gemeinsam mit Partnern der Kinderklinik, der Klinikseelsorge, dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden und dem Sonnenstrahl e.V (Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche) die fachliche Durchführung. Fachreferenten der zuvor genannten Partner schulen die Auszubildenden.
Die Auszubildenden erhalten einen transparenten Einblick in die spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und in die möglichen Einsatzgebiete ihres Berufs.

Nachdem die Fachschüler dieses 3- tägige Seminar absolviert haben, dürfen sie (freiwillig) einen Praxiseinsatz im Brückenprojekt durchführen.

In diesem Rahmen erhalten die Schüler einen Überblick über die Arbeitsweise in der Pädiatrischen Palliativversorgung. Sie können Hausbesuche zur Versorgung der Kinder- und Jugendlichen gemeinsam mit dem Personal des Brückenprojektes durchführen, Grundkenntnisse in der ressourcen- und familienorientierten Versorgung erlangen und Informationen über das Dokumentationssystem für die Pädiatrische Palliativversorgung erhalten.