HNO-Klinik sucht für Studien Allergie-Patienten
Verschiedene Immuntherapien bei allergischen Reaktionen gegen Pollen und Hausstaubmilben auf dem Prüfstand
In mehreren groß angelegten Studien wird am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden die Wirksamkeit der auf Spritzen oder Tabletten basierenden Immuntherapien für Patienten mit Heuschnup-fen gegen Gräserpollen (Symptome Mai bis August), Birkenpollen (Symptome Februar bis April) und Hausstaubmilben (ganzjährige Symptome) überprüft. An den bundesweiten Untersuchungen betei-ligt sich auch die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde als Mitglied des Dresdner Universitäts Allergie Centrums.
Die Allergologen der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde suchen für unterschiedliche Studien Probanden, die an einer Gräserpollen-, Birkenpollen-, oder Hausstaubmilben-Allergie leiden. In diesen Untersuchungen geht es darum, die Wirksamkeit der auf Injektionen oder Tabletten basierenden Hyposensibilisierung zu kontrollieren. Bei dieser Behandlungsform werden über zwei oder drei Jahre regelmäßig die die Allergie auslösenden Substanzen unter die Haut gespritzt oder als Tropfen oder Tabletten unter der Zunge verabreicht. Obgleich die immunspezifische Therapie gegen Heuschnupfen bereits seit 100 Jahren praktiziert wird, hat es in den vergangenen Jahren weitere Verbesserungen dieser behandlungsform gegeben. Zum Beispiel werden heute weniger Injektionen benötigt als vor zehn Jahren.
Um diese hochwirksamen Therapien gegen Gräserpollen-, Birkenpollen- und Hausstabmilbenallergie erneut wissenschaftlich zu überprüfen, sucht Dr. Bettina Hauswald, Leiterin der Allergieabteilung der HNO-Klinik, weitere Patienten für die bundesweit laufenden Studien.
Umfassende Untersuchungen und kostenlose Medikamente
Bevor ein Allergie-Patient in die Studie aufgenommen wird, erfolgt eine umfassendeUntersuchung durch die Allergologen des Uniklinikums. Weiterer Vorteil einer Studienteilnahme ist, dass die Probanden während der Behandlung kostenlos mit Medikamenten gegen die Heuschnupfen-Symptome versorgt werden.
An der Studie können Patienten teilnehmen, die
- zwischen 18 und 64 Jahre alt sind,
- unter Heuschnupfen durch Gräserpollen von Mai bis August, Birkenpol-len von Februar bis April und Hausstaubmilben ganzjährigen Symptomen leiden,
- sich noch keiner Hyposensibilisierung unterzogen haben
Kontakt für Patienten
Telefon: 0351 458 3506 oder
0351 458 4430 (Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr)
E-Mail: korina.lehmann@uniklinikum-dresden.de
Kontakt für Journalisten
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Universitäts AllergieCentrum
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Funktionsbereich Allergologie/Rhinologie
Leiterin: Dr. Bettina Hauswald
Tel.: 0351/ 4 58 4430
E-Mail: bettina.hauswald@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de/uac