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Diagnostik, Therapie, Anmeldung

 

AKTUELLER HINWEIS: Bitte nehmen Sie an unserer aktuellen Umfrage für Personen mit Riechstörungen teil. Die Dauer der Umfrage beträgt etwa 10 Minuten. Vielen Dank.

 

Patienteninformation zum Download (PDF)

 

Gespräch

Im "Arbeitsbereich Riechen und Schmecken" erwEndoskopieartet Sie zunächst ein ausführliches Gespräch über Ihre Probleme mit dem Geruchs- oder Geschmackssinn. Dabei werden Sie nach Ess-, Trink- und Rauchgewohnheiten gefragt, sowie nach anderen Erkrankungen, Unfällen oder Operationen. Spezielle Fragen betreffen die Funktion der Schilddrüse, die Nasenatmung oder Allergien. Wenn möglich sollten Sie frühere Röntgenbilder, alte Krankenakten oder eine Liste derzeitig eingenommener Medikamente mitbringen. Im Anschluss daran werden Sie gründlich HNO-ärztlich untersucht.

Es wird natürlich auch eine HNO-ärztliche Untersuchung durchgeführt die eine Endoskopie der Nase mit einschliesst (wenn Sie sehen möchten, wie eine normale Nase von innen aussieht, gibt es hier ein Video der Nasenendoskopie zum Herunterladen [4.26 MB])

 

Untersuchung des Riech- und Schmeckvermögens

Die Untersuchung des Riechvermögens wird mit Riechstiften, den sog. "Sniffin' Sticks" durchgeführt. Bei der Untersuchung werden verschiedene Funktionen überprüft, z.B. wie intensiv ein Duftstoff sein muß, damit Sie ihn wahrnehmen, wie gut Sie Gerüche voneinander unterscheiden ksnnen und wie sicher Sie Gerüche benennen können. Ausserdem wird die Fähigkeit untersucht, retronasal, über den Mund angebotene Duftstoffe zu erkennen. Die Prüfung des Schmeckvermögens wird mit Sprays, Kautabletten oder Filterpapierstreifen durchgeführt.

Umfangreiche Informationen zum Thema "Riech- und Schmeckstörungen"

 Informationsfilm Riechstifte


Informationsfilm Schmeckpulver

 

Informationsfilm Schmeckstreifen

 

Ableitung der Hirnaktivität nach Riechreizung

Die Reaktion auf Riechreize kann auch mithilfe sogenannter "evozierter Potentiale", der Ableitung von Hirnaktivität nach Darbietung von Duftpulsen gemessen werden. Dazu werden Gerüche über einen Schlauch am Naseneingang in die Nase geblasen. Die Hirnaktivität wird über Elektroden abgeleitet. Diese Methodik führt zu sehr genauen Ergebnissen, die mit anderen Methoden so nicht erfasst werden können.

 

Informationsfilm Olfaktometer

 

 

Sonstige Untersuchungen

Bei Bedarf wird ein Kernspintomogramm oder eine ComputerMRItomographie durchgeführt. Damit ist es z.B. möglich, sehr frühzeitig im Leben erworbene bzw. angeborene Riechstörungen von später im Leben aufgetretenen Riechstörungen zu unterscheiden. Weitere Spezialuntersuchungen sind z.B. die Analyse von Gewebeproben, Untersuchungen von Schleimproben oder Ableitungen direkt von der Riechschleimhaut.

Darüber hinaus führen wir u.a. ein funktionelles Kernspintomogramm durch, in dem die Aktivierung des Gehirns nach Darbietung von Duftreizen oder nach Darbietung von Schmeckreizen untersucht wird. Daneben wird auch das Volumen des Bulbus olfactorius, des Riechkolbens, bei bestimmten Fragestellungen mit ausgewertet.

 MRT

                          Probandin während des funktionellen MRTs mit olfaktorischer Aktivierung



Anmeldung

Melanie Schwarze organisiert die "Riechsprechstunde" und führt den Grossteil der Tests durch. Patienten mit Riech- und Schmeckstörungen können sich unter Tel 0351-458-2118 anmelden. Dort befindet sich ein Anrufbeantworter, Fr. Schwarze ruft Sie garantiert zurück.

 

by Anne Kluge last modified 2013-04-15 17:16
Interdisziplinäres Zentrum für Riechen und Schmecken

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Thomas Hummel

+49 (0) 351 458 4189

+49 (0) 351 458 7370