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Kommunikation

Eine Kontaktstelle im Unter­nehmen und die Kommunikation der Inhalte familienbewusster Perso­nalpolitik z.B. im Intra- und Internet sind erfolgsent­scheidend. Zudem müssen verbindliche Maßnahmen den Weg des Kul­turwandels flankieren: Um die Nachhaltigkeit familienbewusster Personalpolitik zu sichern, ist die Veran­kerung in Betriebs- und Dienstvereinbarungen bzw. im Leitbild des Krankenhau­ses notwendig. Entsprechend muss das Thema „Work-Life-Balance“ im Rahmen jährlicher Mitarbeitergespräche aller Hierarchieebenen entsprechend der Klinikstrategie fester Ge­sprächspunkt sein. Hierbei kann durch die Vorgesetzten nach der ak­tuellen familiären Situa­tion oder nach Pflegebedarf von Angehörigen in der näheren Zukunft gefragt und auf entspre­chende familienorientierte Regelungen und Unterstützungsan­gebote des Unternehmens auf­merksam gemacht werden. Ein Nebeneffekt ist, dass sich die Führungskräfte hierfür mit den betrieblichen Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Fa­milie auseinandersetzen. Hierzu gehört ebenso die Sensibilisierung der Führungs-/Führungs­nachwuchskräfte durch verpflich­tende Teilnahme an entsprechenden Fortbildungsveranstal­tungen. Zur Sicherung der Durch­schlagskraft muss Mitarbeiter- und Familienfreundlichkeit auch Gegenstand der Füh­rungs­kräfteevaluation sein und als Kriterium für die Höhergruppie­rung wirken. Aber auch familien­freundliche Arbeitszeiten für Führungskräfte selbst und Teil­zeitarbeitsmodelle auch in Lei­tungsfunktionen stärken die Vorbildfunktion und zeigen die Nachhaltigkeit in der Ak­zeptanz von Familienkarrieren. 

by Prof. Axel Heller last modified 2009-07-16 21:58
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