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Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresbericht 2011: Universum Spitzenmedizin

UKD_JB2011_Cover.pngZentrales Thema des Berichts sind die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Dresdner Hochschulmedizin. Der in Cartoons illustrierte Gang über den Campus offenbart dem Leser den vielschichtigen Alltag von Krankenversorgung, Forschung und Lehre und präsentiert so Klinikum sowie Fakultät in ihrer ganzen Komplexität. Zeichnungen, Text und auch Fotos bilden nicht nur Stringenz und Sachlichkeit der Spitzenmedizin und des wissenschaftlichen Arbeitens ab, sondern beziehen auch Orte ein, die sich der Logik der Hochschulmedizin manchmal bewusst, öfter aber ganz unbewusst entziehen. Diese Geschichten zeichnen das Bild zweier Institutionen, die sich in den letzten beiden Dekaden dynamisch wie erfolgreich entwickelt haben.

Auf dem rund 30 Hektar großen quadratischen Areal zwischen der Fetscherstraße und der Händelallee, zwischen der Pfotenhauer und der Fiedlerstraße arbeiten heute rund 6.200 Menschen für das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät. Gemeinsam erwirtschaften sie einen Jahresumsatz von über 400 Millionen Euro. Im Ranking der größten ostdeutschen Unternehmen erreicht das Klinikum damit Platz 66.

Die vor gut hundert Jahren errichteten Gebäude wurden seit 1993 zum Großteil grundlegend saniert und durch Neubauten ergänzt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten investierten die Bundesrepublik,
der Freistaat Sachsen und das Universitätsklinikum insgesamt rund 700 Millionen Euro allein in die Bausubstanz der Dresdner Hochschulmedizin. Damit ist eine veritable Stadt in der Stadt herangewachsen: Der Campus zählt 110 genutzte Häuser mit insgesamt 12.600 Räumen und einer Gesamtnutzfläche von 260.000 Quadratmetern. Auf eine Kleinstadt heruntergerechnet, entspricht das 3.250 Zweizimmerwohnungen mit einer Durchschnittsgröße von 80 Quadratmetern, die rund 10.000 Bewohnern ein komfortables Heim bieten könnten.

Doch es ist nicht die Größe allein, welche die Ausnahmeposition der Dresdner Hochschulmedizin ausmacht. Wesentlich stärker zählen die Erfolge in der Krankenversorgung, Forschung und Lehre, die Klinikum und Fakultät in den vergangenen Jahren auf eine Spitzenposition in der deutschen Universitätsmedizin katapultierten. Jüngster Beleg ist eine deutschlandweite Umfrage des Magazins Focus Gesundheit unter 18.000 einweisenden Ärzten und 1.000 Krankenhäusern: In dem Ranking liegt das Universitätsklinikum auf Platz drei und musste mit der Berliner Charité und dem Klinikum der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität lediglich zwei anderen, mit ungleich höheren finanziellen Ressourcen ausgestatteten Top-Playern der deutschen Hochschulmedizin den Vortritt lassen.

Auch in der Wissenschaft sicherten sich Klinikum und Fakultät Platz drei im hart umkämpften Wettbewerb um die Partnerstandorte der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung. Bei dieser von der Bundesregierung massiv geförderten Initiative entschieden sich die international besetzten Gutachtergremien drei Mal für Dresden – nur die seit Jahrzehnten in der Medizin führenden Universitäten Heidelberg und Tübingen waren noch erfolgreicher. So nahmen 2011 die Partnerstandorte der Deutschen Zentren für Diabetesforschung sowie für Neurodegenerative Erkrankungen und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung ihre Arbeit in Dresden auf.

Basis des Erfolgs ist der innovative, partnerschaftliche und interdisziplinäre Geist der 1993 neu gegründeten Dresdner Hochschulmedizin. Dank ihrer Flexibilität erfinden sich Klinikum und Fakultät immer wieder neu: Den Anfang machte die Kooperation mit der US-Elite-Universität Harvard, mit der die Fakultät zum Vorreiter einer praxis- und patientenorientierten Lehre wurde. Es folgte der Aufbau einer qualitativ hochwertigen, in Zentren neu organisierten Krankenversorgung und eines stark betriebswirtschaftlich ausgerichteten Klinikums-Managements. Mit dieser dadurch gewonnenen Flexibilität konnte das Universitätsklinikum die tiefgreifenden Umbrüche des deutschen Gesundheitswesens als Chance nutzen, sich immer wieder neu aufzustellen und so auch wirtschaftlich auf der Überholspur zu bleiben. Die gleiche Flexibilität und Kreativität spiegelt sich seit nunmehr einer Dekade auch in den Jahresberichten des Universitätsklinikums wider. Statt einer Auflistung von wirtschaftlichen Kennzahlen, Therapieformen und Ärzten stellen diese Berichte die dynamische Entwicklung der Hochschulmedizin in den Mittelpunkt. Sie verstehen sich darüber hinaus als Servicemedium für ganz unterschiedliche Nutzer – wie etwa das 2009 erschienene Gesundheitslexikon für medizinische Laien oder ein Jahr später der Klinikumsführer, der sich vor allem an niedergelassene Ärzte richtete. Auch der vorliegende Jahresbericht 2011 möchte ganz gezielt informieren. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Dresdner Hochschulmedizin in ihrer ganzen Komplexität zu präsentieren.

 

Downloads und weitere Informationen

Jahresberichte des Universitätsklinikums Dresden - Archiv

 

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by Ralf Apley last modified 2012-08-16 11:42

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2013-05-26 | 10:00 Uhr

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